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Schweizerinnen in Ruhpolding Achte

Die Schweizer Frauen-Staffel klassiert sich beim Weltcup in Ruhpolding im 8. Rang, nachdem sie zwischenzeitlich gar in Führung gelegen hat.
13.01.2018 | 15:44
Aktualisiert:  13.01.2018, 17:10

"Es war ein tolles Gefühl, so lange ganz vorne laufen zu können", freute sich der Schweizer Nationalcoach Armin Auchentaller nach dem dritten Staffel-Wettkampf in der laufenden Saison und dem letzten vor den Winterspielen in Pyeongchang. "Der 8. Rang ist ein gutes Ergebnis für uns, denn alle Athletinnen hatten sehr faire Bedingungen." Man sehe, was möglich ist, so der Südtiroler. "Wir schauen mit einem sehr guten Gefühl in Richtung Olympia-Staffel."

Nach je einem Nachlader liegend und stehend übergab Selina Gasparin als Führende an ihre jüngere Schwester Aita. Selina, älteste der drei Gasparin-Schwestern, präsentierte sich läuferisch extrem stark und verwandelte einen Rückstand von 24 Sekunden in einen Vorsprung von 17 Sekunden. "Ich habe mich heute in der Loipe sehr gut gefühlt, überdies war bei uns allen das Material hervorragend", so die Olympia-Zweite von 2014 im Einzel.

Aita Gasparin verzeichnete im Liegend-Anschlag drei Nachlader und büsste in der Folge auch in der Loipe Zeit ein. Als sie nach dem Stehend-Schiessen eine Strafrunde zu absolvieren hatte, war klar, dass die Schweiz ihr Weltcup-Bestergebnis vom Dezember in Hochfilzen - ein 5. Rang - nicht würde toppen oder egalisieren können. Die Startläuferin Elisa Gasparin traf in Ruhpolding alle zehn Scheiben, während nach ihr Lena Häcki dreimal nachladen musste.

Der Sieg in Bayern ging an Deutschland. Die Lokalmatadorinnen mit ihrer Schlussläuferin Laura Dahlmeier setzten sich mit 2,9 Sekunden Vorsprung vor Italien durch. Rang 3 ging an Schweden. (sda)

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