Sehr gute Zwischenbilanz der Curlerinnen

  • Die Schweizer Nummer 2 Marisa Winkelhausen bei der konzentrierten Steinabgabe.
    Die Schweizer Nummer 2 Marisa Winkelhausen bei der konzentrierten Steinabgabe. (KEYSTONE/AP/SHIZUO KAMBAYASHI)
20.03.2017 | 10:07

CURLING ⋅ Die Schweizer Curlerinnen um Skip Alina Pätz erleiden an der WM in Peking mit 6:8 gegen Topfavorit Kanada die erste Niederlage. Aber nach vier vorangegangenen Siegen können sie sich diese leisten.

Am Montag war an der Weltmeisterschaft aus der Sicht der Curlerinnen von Baden Regio, der Weltmeisterinnen 2015, vor allem der Match gegen die von der zweimaligen Europameisterin Anna Sidorowa angeführten Russinnen sehr wichtig. Das starke Team aus Moskau ist üblicherweise ein direkter Rivale der Schweizer Crew im Rennen um einen der vier Plätze in des Playoffs.

Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz lösten diese Aufgabe mit einem 12:7-Sieg bravourös. Die Schweizer Meisterinnen erreichten erstmals in diesem Turnier gute Quoten an geglückten Steinen. Die Werte auf den einzelnen Positionen lagen zwischen 75 und 82 Prozent.

Das Highlight und zugleich die Entscheidung im Match war ein Fünferhaus, mit dem die Schweizerinnen im 7. End 11:5 in Führung gingen. Die Russinnen, die an den letzten drei WM-Turnieren jeweils Bronze gewonnen hatten, waren nach diesem Rückstand chancenlos.

Im Abendspiel nach chinesischer Zeit gegen Kanada waren die Schweizerinnen unterlegen. Zwei aufeinanderfolgende Ends führten zu einem deutlichen Abstand. Den Kanadierinnen glückte im vierten Abschnitt ein Dreierhaus. Gleich danach untermauerten sie dieses mit einem gestohlenen Zweier zur 6:1-Führung. Nach einer Steigerung in der zweiten Spielhälfte, in der sie ihrerseits einen Punkt stahlen, konnten die Schweizerinnen den Match bis ins 10. End erstrecken. Dort mussten sie in aussichtsloser Position aufgeben.

Die Schweizer Zwischenbilanz von vier Siegen und nur einer Niederlage ist sehr gut. Sie ist noch umso besser, als die Schweizerinnen nun die Spiele gegen zwei der stärksten Gegner hinter sich haben. (sda)

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