Cologna zum Saisonabschluss Fünfter

  • Dario Cologna: Für einmal nicht die Nummer 1
    Dario Cologna: Für einmal nicht die Nummer 1 (KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
19.03.2017 | 16:58

LANGLAUF ⋅ Dario Cologna läuft beim Weltcup-Finale in Québec in den 5. Schlussrang.

Ein Podestplatz lag für Cologna nicht drin, da er die Verfolgung über 15 km Skating mit über einer Minute Rückstand in Angriff genommen hatte - diese Hypothek hatte er sich zuvor im Sprint und im Rennen in der klassischen Technik eingehandelt. In der letzten Tagesetappe im Stadtpark von Québec wurde für Cologna immerhin die viertbeste Zeit gestoppt.

"Mir ist ein toller Saisonabschluss gelungen", sagte Cologna. "Schade habe ich das Tagespodest um nur eine Sekunde verpasst", fügte er hinzu. Cologna will nun seine Spätform am kommenden Wochenende am zweiten Teil der Schweizer Meisterschaften im Val Müstair ausspielen.

Der Sieg bei den Männern ging an Johannes Hösflot Klaebo. Der Jungspund wurde erst auf dem Zielfoto als Sieger ermittelt. Von blossem Auge war nicht zu erkennen, ob er den Kanadier Alex Harvey, den Weltmeister über 50 km, bezwungen hatte. Der Gesamtweltcup-Sieger Martin Johnsrud Sundby hatte auf einen Start in Kanada verzichtet. Auch Sergej Ustjugow, zusammen mit Klaebo die Entdeckung dieses Winters, blieb dem Finale fern. Die beiden Abwesenden schlossen den Gesamtweltcup auf den Positionen 1 und 2 ab, was der Minitour etwas die Spannung nahm.

Björgen souverän

Die 18-fache Weltmeisterin Marit Björgen setzte sich in der Verfolgung gegen ihre Landsfrau Heidi Weng durch. Die beiden waren wegen des Handicap-Starts bereits deutlich vor ihren Konkurrentinnen ins Skating-Rennen gegangen. Weng, die bereits als Gesamt-Weltcupsiegerin feststand, liess sich auf dem flachen Parcours durch den Stadtpark von Québec nicht distanzieren. Auf der Zielgeraden kam sie aber nicht mehr an Björgen vorbei.

Nathalie von Siebenthal belegte in der Overall-Wertung der dreitägigen Tour den 25. Rang. Für die Berner Oberländerin wurde die zehntbeste Zeit des Tages gestoppt. "Es macht Spass, die Saison mit einem Top-Ten-Resultat abzuschliessen", betonte die WM-Vierte im Skiathlon. "Ich hatte Top-Material und es machte noch einmal richtig Freude", fügte sie an. (sda)

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