Frühe Probe für Federer in Miami

  • Nach seinem Sieg in Indian Wells wartet auf Roger Federer auch beim ATP-Turnier von Miami ein happiges Programm.
    Nach seinem Sieg in Indian Wells wartet auf Roger Federer auch beim ATP-Turnier von Miami ein happiges Programm. (KEYSTONE/EPA/DANIEL MURPHY)
20.03.2017 | 11:30

MIAMI ⋅ Roger Federer könnte beim diese Woche beginnenden ATP-1000-Turnier von Miami schon in der 3. Runde auf Juan Martin Del Potro treffen. Stan Wawrinka ist ein möglicher Halbfinal-Gegner.

Federer wird in Florida wohl schon früh auf die Probe gestellt. Nach einem Freilos und einem Duell gegen den Russen Konstantin Krawtschuk (ATP 103) oder einen Qualifikanten könnte Del Potro (ATP 34), der US-Open-Sieger 2009, auf den zweifachen Miami-Sieger warten. Auf dem Weg zu einem Schweizer Halbfinal gegen Wawrinka wären nach Papierform der Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 18) und der Österreicher Dominic Thiem (ATP 8) die weiteren gesetzten Gegner.

Der nach den Absagen von Andy Murray und Novak Djokovic topgesetzte Wawrinka beginnt das Turnier am Freitag oder Samstag gegen den Argentinier Horacio Zeballos (ATP 75) oder den Portugiesen Gastao Elias (ATP 89). Feliciano Lopez (ATP 36), Alexander Zverev (ATP 20) und David Goffin (ATP 12) sind danach die am stärksten eingestuften möglichen Gegner bis in den allfälligen Halbfinal.

Günstige Auslosung für Golubic und Bencic

Im Frauentableau bekamen Viktorija Golubic (WTA 53) und Belinda Bencic (WTA 135) Gegnerinnen zugelost, die absolut in ihrer Reichweite liegen. Golubic bekommt es in der 1. Runde mit der 17 Plätze schlechter klassierten Bulgarin Tsvetana Pironkova zu tun, Bencic mit der 33 Positionen vor ihr geführten Italienerin Sara Errani.

Beide haben gute Erinnerungen an ihre Gegnerinnen. Golubic gewann das bisher einzige Duell mit Pironkova vor zweieinhalb Jahren in Shenzhen. Ausserdem unterlag die Bulgarin vor zwei Wochen in Indian Wells klar gegen Bencic. Diese ist auf der Halbinsel Key Biscayne nur dank einer Wildcard spielberechtigt. Errani gilt aber als eine von Bencics Lieblingsgegnerinnen, sie hat gegen die ehemalige Top-Ten-Spielerin beide Partien für sich entschieden.

Auch in der 2. Runde würden Golubic und Bencic den stärksten Gesetzten aus dem Weg gehen. Die Zürcherin würde auf die Weltnummer 9 Madison Keys treffen, die erst in Indian Wells von einer längeren Verletzungspause zurückkehrte, die weit zurückgefallene Ostschweizerin auf die Chinesin Zhang Shuai (WTA 33).

Das Turnier der Frauen beginnt am Dienstag, jenes der Männer am Mittwoch. (sda)

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