Trainer-Albträume in der Ligue 1

  • Lille-Trainer Marcelo Bielsa konnte gegen Strassburg früh keine Auswechslungen mehr machen.
    Lille-Trainer Marcelo Bielsa konnte gegen Strassburg früh keine Auswechslungen mehr machen. (KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)
13.08.2017 | 19:47

FRANKREICH ⋅ In der Ligue 1 müssen bereits in der 2. Runde zwei Trainer stark improvisieren.

Möglichst spät im Spiel drei Spieler austauschen zu können ist so etwas wie ein Grundrecht des Fussballtrainers. So gesehen, wurde Claudio Ranieri, 2016 Meistertrainer von Leicester City, im zweiten Meisterschaftsspiel mit seinem neuen Klub Nantes dieses Anspruchs vollständig beraubt. In der Ligue-1-Partie zwischen Nantes und Olympique Marseille verletzten sich in der Mannschaft des Italieners schon bis zur 25. Minute drei Mittelfeldspieler. Jeder von ihnen musste ersetzt werden.

Kaum besser erging es Marcelo Bielsa, dem für Lille tätigen früheren Nationalcoach Argentiniens und Chiles. Im Match in Strassburg musste er nach 38 Minuten zum dritten Mal einen verletzten Spieler ersetzen. Nach 63 Minuten kam noch eine Rote Karte gegen Torhüter Mike Maignan hinzu. Die Elsässer nutzten danach das Ungemach des Gegners mit drei Toren in den letzten 20 Minuten zum Schlussergebnis von 3:0. Bemerkenswert: Nach dem Platzverweis ging zunächst der Lille-Stürmer Nicolas De Préville ins Tor. Im Rückstand liegend beorderte Trainer Bielsa diesen aber wieder in den Sturm und stellte den Captain und Mittelfeldspieler Ibrahim Amadou ins Tor. (sda)

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