Nico Hischier an A-WM nicht dabei

  • Über 90 bestrittene Partien in dieser Saison sind genug: keine A-WM für Nico Hischier
    Über 90 bestrittene Partien in dieser Saison sind genug: keine A-WM für Nico Hischier (KEYSTONE/AP The Canadian Press/CHRIS YOUNG)
21.04.2017 | 13:29

NATIONALMANNSCHAFT ⋅ Das Schweizer Supertalent Nico Hischier wird nicht an der A-WM in Paris und Köln (5. bis 21. Mai) teilnehmen. Fehlen wird auch ein SCB-Trio.

In Rücksprache mit Nico Hischier entschieden sich die Verantwortlichen des Nationalteams um Direktor Raeto Raffainer und Trainer Patrick Fischer dafür, die Saison des 18-jährigen Stürmers nach der U18-WM nicht mehr zu verlängern.

Hischier hat in dieser Saison über 90 Partien bestritten. "Eine weitere WM wäre zuviel für ihn", so Raffainer auf der Homepage des Verbandes. Der Center, der in der Altjahreswoche bereits den U20-Titelkampf bestritten hat, dürfte im Juni im NHL-Draft als einer der ersten Spieler gezogen werden. Einige Experten sehen ihn gar als Nummer-1-Draft.

WM ohne Blum, Moser und Plüss

Im Gegensatz zu Hischier hat der Verband die in der Zeitung "Blick" vermeldeten WM-Absagen von Eric Blum, Simon Moser und Martin Plüss vom SC Bern offiziell noch nicht kommuniziert. Der Nachrichtenagentur sda wurde am Freitag aus Kreisen des Nationalteams aber bestätigt, dass Nationaltrainer Fischer an der WM auf das Trio des Schweizer Meisters verzichten muss.

Blum muss wegen einer Handverletzung passen, die er sich im zweitletzten Finalspiel gegen Zug zugezogen hat, Moser erlitt in den Playoffs auf dem Weg zum Meistertitel gleich mehrere Verletzungen an Hand und Fuss. Fischer bemühte sich zudem vergeblich um ein Comeback von Routinier Plüss im Nationalteam. Plüss' Vertrag mit Bern wird nicht verlängert. Ob und bei welchem Klub der 40-Jährige seine Karriere fortsetzt, ist derzeit noch offen.

Aus Bern werden in der kommenden Woche deshalb "nur" Torhüter Leonardo Genoni, Verteidiger Ramon Untersander sowie die Stürmer Thomas Rüfenacht und Simon Bodenmann zum Nationalteam stossen. Fischer und der Verband werden die nächsten Veränderungen im Kader am Samstag nach dem zweiten Länderspiel gegen Russland in Biel kommunizieren. (sda)

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