Die Krise von Minnesota geht weiter

  • Ein derzeit typisches Bild: Nino Niederreiter kämpft, es schaut aber nichts Zählbares heraus (Archivbild)
    Ein derzeit typisches Bild: Nino Niederreiter kämpft, es schaut aber nichts Zählbares heraus (Archivbild) (KEYSTONE/AP/JIM MONE)
20.03.2017 | 07:06

NHL ⋅ Die Krise der Minnesota Wild in der NHL hält an. Das Team mit dem Schweizer Nino Niederreiter unterliegt den Winnipeg Jets 4:5. Die Colorado Avalanche verlieren trotz eines Tores von Sven Andrighetto.

Im Eishockey wird viel vom Momentum gesprochen. Dieses war nach 40 Minuten klar auf Seiten der Wild. Nachdem Minnesota bis zur 25. Minute 0:4 in Rückstand geraten war, glichen Charlie Coyle (30.) Mikael Granlund (36.) und zweimal Chris Stewart (36./40.) zum 4:4 aus. Nach einem Treffer von Josh Morrissey von der blauen Linie (53.) setzte es für die Gäste aber dennoch die fünfte Niederlage in Serie und die siebente in den letzten acht Partien ab.

Die Wild verloren, obwohl sie deutlich mehr für Spiels taten. 48:21 lautete das Schussverhältnis zu Gunsten von Minnesota. Die Jets präsentierten sich aber vor allem zu Beginn äusserst effizient. Für die ersten vier Tore benötigten sie bloss acht Schüsse.

Wie seinem Team läuft es auch Niederreiter derzeit nicht rund. Der Churer Stürmer schoss zwar viermal auf das gegnerische Tor, dennoch blieb er zum vierten Mal in Folge ohne Skorerpunkt. Zwei Assists in den letzten elf Partien lautet seine magere Bilanz.

Die Wild können zwar nur noch therotisch die Playoffs verpassen, allerdings verspielen sie ihre gute Ausgangslage, wenn sie nicht bald den Turnaround schaffen. Der erste Platz in der Western Conference, den sie lange Zeit inne hatten, dürfte bereits ausser Reichweite sein, liegen doch die Chicago Blackhawks nun sieben Punkte vor Minnesota. Der Rückstand der San Jose Sharks, dem Leader der Pacific Division, beträgt nur noch einen Zähler.

Chicago qualifizierte sich mit einem 6:3-Heimsieg gegen Colorado als dritte Mannschaft nach den Washington Capitals und den Columbus Blue Jackets für die Playoffs. Nach 50 Minuten hatte die Avalanche, das schlechteste Team der Liga, noch 3:1 vorne gelegen. Den dritten Treffer der Gäste erzielt Sven Andrighetto in der 37. Minute mit einem herrlichen Ablenker. Der Zürcher Stürmer zeigt seit dem Trade von Montreal zu Colorado, was in ihm steckt. In den letzten sieben Spielen gelangen ihm zwei Tore und drei Assists. Er erhält allerdings auch viel Vertrauen, spielte zuletzt in der ersten Linie an der Seite von Starcenter Nathan MacKinnon. Für die Blackhawks war es derweil der fünfte Sieg in Serie. Die Tore vom 1:3 zum 4:3 erzielten sie innert 34 Sekunden. (sda)

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