• Stefan Maegli
    Auch Stefan Maegli kennt die genaue Rezeptur des Appenzeller Alpenbitters nicht. (Jonas Stoll)
  • Stefan Maegli
    Der Geschäftsführer der Appenzeller Alpenbitter AG ist ein treuer Olma-Besucher. (Ralph Ribi)
15.03.2017 | 05:00

Doppelter Grund zum Feiern:
75 Mal Olma, 75 Mal dabei!


Stefan MAEGLI ⋅ Ein richtiger Publikumsmagnet ist er, der Stand mit dem alkoholischen Kult-Getränk aus 42 Kräutern. Stefan Maegli, Geschäftsführer der Appenzeller Alpenbitter AG, trifft man dort oft in fröhlicher Runde.

Er ist Treffpunkt, er ist Kult und er ist nicht mehr von der Olma wegzudenken: Der Stand der Appenzeller Alpenbitter AG. Seit der ersten Messe ist die Firma dort vertreten. Eine riesige Menschentraube rund um den Stand, Appenzeller Frauen in ihren edlen Trachten hinter dem Tresen, dieses Bild bietet sich während der ganzen Messezeit. Ein reges Kommen und Gehen - elf Tage lang! Auch Stefan Maegli, seit sechs Jahren Geschäftsführer der Appenzeller Alpenbitter AG, trifft sich dort gerne mit Freunden und Bekannten.

 

Das Rezept ist geheim

Wie beim Appenzeller Käse ist auch das genaue Rezept für den Appenzeller Alpenbitter geheim. Es ist zwar bekannt, dass das alkoholische Getränk aus 42 Kräutern besteht, die Zusammensetzung kennen aber nur zwei Leute, intern die "Kräuterpäpste" genannt. Selbst als Geschäftsführer kennt Stefan Maegli das Geheimnis nicht.

Olma in drei Worten:
Unser alljährlicher Wahnsinn!

Neben dem Alpenbitter-Stand sind die Viehschauen Stefan Maeglis Lieblingsplatz an der Olma. ((Hannes Thalmann))
Stefan Maegli ist in St. Gallen aufgewachsen. Doch bevor er Geschäftsführer in Appenzell wurde, lebte er 20 Jahre nicht in der Ostschweiz. Die Arbeit führte ihn nach Zürich. Trotzdem besuchte er fast jedes Jahr die Olma und natürlich den Appenzeller Stand. Wenn man ihn dort nicht antrifft, ist er gerne an den Viehschauen.  "Das sind schöne Kindheitserinnerungen, die ich mit der Olma verbinde." Die eindrücklichsten Momente seien für ihn, wenn er Freunde, die er seit Jahren oder Jahrzehnten aus den Augen verloren hat, wieder sehe.

Die Olma und ihre Besucher verändern sich

So schön es für ihn ist, sich an der Olma mit Freunden und Bekannten auszutauschen, gibt es doch ein paar Wermutstropfen. "In den neuen Hallen ist es sehr laut, der Alkoholpegel ist hoch und der Menschenauflauf riesig!" Wie viele trauert auch er der legendären Halle 7 nach: "Sie hatte einfach mehr Charme!" (cs)

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