• Roland Vils zugeschnitten
    Auch an seiner 39. Olma hat Roland Vils zusammen mit seinem Team den Überblick.
15.03.2017 | 05:00

Auch an der 39. Olma noch mit viel Begeisterung dabei


Roland VILS ⋅ Er ist einer der dienstältesten Mitarbeiter der Olma Messen. Seit dem 1. August 1979 ist Roland Vils verantwortlich für die Detailplanung von Ausstellungen und Anlässen. Noch immer ist er mit sehr viel Herzblut dabei.

Seine Stimme am Telefon und seine Art zu Erzählen verraten, dass Roland Vils sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Wer für die Planung von Messen, Kongressen und Events mitverantwortlich ist, muss einen kühlen Kopf bewahren. Die Arbeit hat sich im Laufe der Zeit sehr stark gewandelt: Anfänglich wurde alles von Hand gezeichnet; heute wird alles mit CAD geplant. Aber Roland Vils macht seine Arbeit gerne: "Ein spannender Job! Sonst wäre ich schon lange nicht mehr hier!"

 

Von Ausstellungs-Zelten zu fixen Hallen

Als er am 1. August 1979 als 25-Jähriger seine Arbeitsstelle antrat, waren 18 Personen im Team. "Es gab die Olma, die Offa und vielleicht noch die eine oder andere Grossveranstaltung wie ein eidgenössisches Jodlerfest", erinnert er sich. Damals mussten für die Ausstellungen Zelthallen aufgebaut werden. Roland Vils war für die Planung, Bauführung und auch für die Sicherheit verantwortlich. Während der Bauphase der Autobahn N1 gelangten die Messebesucher über eine Holzbrücke zu den verschiedenen Hallen. Heute arbeiten rund 85 Leute im Unternehmen. Es sind fixe Hallen entstanden, die für die vielseitigen Ansprüche des modernen Messegeländes genutzt werden.

Olma in drei Worten: Genial, einzigartig, lässig


Wenn man Roland Vils fragt, was ihm besonders an der Olma gefällt, erzählt er von den vielen Bekanntschaften, die sich über die Jahre ergeben haben. "Es ist schön, die Leute wieder zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten", meint er. Viele eindrückliche Erlebnisse sind ihm geblieben. "Ich könnte ein Buch darüber schreiben", sagt er. Er erinnert sich, welch grosses Aufsehen "Radio aktuell" erregte, als es als erstes elektronisches Medium direkt von der Messe berichtete. Oder wie er an einem späten Abend als Geburtshelfer bei einer Kalberkuh zum Einsatz kam. Die Anliegen der Aussteller waren und sind ihm sehr wichtig. Er freut sich, wenn er Probleme lösen kann und alle Beteiligten nachher zufrieden sind.

Der Brand der Halle 7 tat weh

Aber nicht nur schöne Erlebnisse prägen seine Erinnerungen. Am 22. Oktober 2000 brannte die legendäre Halle 7 vollständig ab. "Der Verlust dieser legendären Halle tat mir sehr weh!" erzählt Roland Vils. Zum Glück seien keine Menschen zu Schaden gekommen. Später wurde ihm bewusst, dass der Brand auch neue Möglichkeiten ergab. Die Zeit der Zelthallen ging langsam zu Ende. "Natürlich haben die heutigen Degustationshallen 4 und 5 nicht mehr den gleichen Charme. Aber die Neubauten sind leichter zugänglich und bieten grosse Vorteile in Sachen Sicherheit.", sagt der heute 63-Jährige.

Dieses Jahr findet die Olma zum 75. Mal statt. Für Roland Vils wird es der 39. Einsatz sein. Und wie wird er wohl nächstes Jahr seine 40. Olma erleben? (cs)

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