17.05.2017 | 05:00

Er macht die Nahrung zum Erlebnis


Jürg RINDLISBACHER ⋅ Als Projektleiter der Themenwelt "Erlebnis Nahrung" an der Olma möchte Jürg Rindlisbacher den Messebesuchern Wertschätzung für Lebensmittel vermitteln.

In der Themenwelt "Erlebnis Nahrung" wird den Messebesuchern der Weg der Nahrungsmittel vom Boden bis zum Teller gezeigt. "In diesem Jahr folgen wir der Kartoffel, vom Landwirtschaftsbetrieb über die Verarbeitung und den Detailhandel bis in die Küche. Wir stellen die Knolle vor, zeigen, was man aus ihr alles machen kann, und wer alles mitwirkt, bis wir sie als Chips oder als Kartoffelstock im Teller geniessen können", sagt Jürg Rindlisbacher. Es wird eine Erlebniswelt inszeniert, in der sich Kinder und Erwachsene von Station zu Station aktiv einbringen können. Ziel ist es, dadurch die Wertschätzung für Lebensmittel zu erhöhen.
 

Temporärbüro in der Halle 6

In der Aufbauphase verlegt Jürg Rindlisbacher seinen Arbeitsplatz vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst in Bern nach St.Gallen und ist vor allem für die Projektpartner da. Wenn es Fragen oder Probleme gibt, ist er vor Ort. "Während der Olma bin ich dann zusammen mit dem Hallenbetreuer 'der gute Heimgeist' für die Betreuungspersonen und die Gesamtanlage und mache regelmässig meine Runden. Da komme ich immer wieder mit Besuchern ins Gespräch", erzählt Jürg Rindlisbacher. Ein besonderer Besucherkontakt ergebe sich jeweils um 18 Uhr, wenn er mit seinem grossen "Feierabend"-Schild die Runde mache und allen lauthals einen schönen Abend wünsche. Das bringe die Besucher zum Lachen, bevor sie dann in guter Stimmung die Themenwelt verliessen.
 

Olma in drei Worten:
Fest, Treffpunkt, Ostschweiz


Jürg Rindlisbacher nimmt die Olma als markantes, ausstrahlendes Ostschweizer Fest für alle Generationen wahr. Das beeindrucke ihn immer wieder, wie auch der gute, offene Esprit der Olma-Verantwortlichen und -Mitarbeitenden. Er freue sich stets auf die Zusammenarbeit. "Ich bin immer gespannt auf die Sonderschauen, aber auch auf die Gastkantone", sagt er.
 

Das Olma-Fieber hat ihn gepackt

In der Gegend von Biel aufgewachsen, nahm Jürg Rindlisbacher die Olma früher nur aus Radiobeiträgen wahr. Sein erster Olma-Kontakt war 2003, als Projektleiter "Erlebnis Bauernhof".  Da habe es ihn richtig gepackt. Seither hat die Olma einen festen und prominenten Platz in seinem Arbeitsleben - und in seinem Herzen!

Jürg Rindlisbacher ist verheiratet, hat drei Kinder und sechs Grosskinder. Seine Frau kommt jeweils für einen Tag an die Olma. "Da schauen wir uns natürlich 'meine' Halle und alle  Sonderschauen an. Dann streifen wir noch durch die anderen Hallen und über den Jahrmarkt", sagt er. Er freut sich bereits darauf, wenn seine Grosskinder alt genug sind, um ihn in der Themenwelt "Erlebnis Nahrung" zu besuchen. (cs)

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