• Elmar Züst
    Der lebenslustige junge Mann ist täglich an der Olma anzutreffen.
05.04.2017 | 05:00

"Die Olma ist für mich jedes Jahr aufs Neue ein Highlight"


Elmar ZÜST ⋅ Er nimmt sich jeweils eine Woche Ferien, um an die Olma zu gehen. Elmar Züst liebt es, dort Bekannte zu treffen, Musik zu hören und Zeit bei den Tieren zu verbringen.

Elmar Züst ist täglich an der Olma. Das ist nichts Aussergewöhnliches, denkt man. Es gibt viele, die sich extra Olma-Ferien nehmen. Doch bei Elmar Züst verhält es sich etwas anders. Er sitzt im Rollstuhl, was ihn aber nicht daran hindert, sich jeden Tag ins Menschengewühl zu stürzen. Er geniesst es immer wieder, Freunde und Bekannte zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten. Viele begrüssen ihn nicht mehr mit seinem richtigen Namen sondern rufen ihm "Olmar" zu. Geselligkeit wird bei "Olmar" grossgeschrieben. Auch hört er sehr gerne Volksmusik in den verschiedenen Festwirtschaften. Als Bauernsohn liebe er Tiere sehr, sagt Elmar Züst. Er verbringt deshalb an der Olma die meiste Zeit in der Halle 7 und in der Arena bei den Tiervorführungen. Am liebsten mag er Kühe.

Man muss wissen, wo die Aufzüge sind

Wie findet er sich auf dem Messegelände zurecht, wenn er nicht gehen kann? "Man muss nur wissen, wo die Aufzüge sind. Dann ist das kein Problem", sagt Elmar Züst ziemlich gelassen. Der junge Mann lässt sich nicht aufhalten.

Olma in drei Worten:
Tiere, Trinkhalle, Geselligkeit

Da wundert es einen auch nicht, was sein schönster Olma-Moment war: Er durfte vor zwei Jahren die Schweine in die Box zurück treiben – und das im Rollstuhl. Das hat ihm sehr viel Freude bereitet.

Tiere sind seine grosse Leidenschaft

Elmar Züst ist mit drei Geschwistern auf einem Bauernhof im Toggenburgischen aufgewachsen. Sein Vater nahm ihn, wann immer möglich, mit zur Arbeit. So entwickelte sich schon früh Elmar Züsts Liebe zu Tieren. Heute lebt und arbeitet er im Imbodehuus in St.Gallen, einer Institution für Menschen mit Beeinträchtigung.
Elmar Züst präsentiert seine selbst ausgesägten und bemalten Alpaufzüge.
Im Werkatelier sägt er Alpaufzüge aus und bemalt sie. Sein Chef hat dazu spezielles Arbeitsgerät für ihn entwickelt. Auch hier zieht sich die Liebe zum Volkstümlichen und zu den Tieren wie ein roter Faden durch sein Leben. (cs)



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