• Bruno Inauen
    Bruno Inauen ist Mitglied der Tierausstellungskommission.
17.05.2017 | 05:00

Die Halle 7 hat es ihm angetan – früher und heute


Bruno INAUEN ⋅ Er ist Departementssekretär und Leiter des Landwirtschaftsamtes Appenzell Innerrhoden. Als Kantonsvertreter amtet Bruno Inauen auch in der Olma-Tierausstellungskommission.

Als Bauernsohn hatte Bruno Inauen früher eine Riesenfreude, wenn er auf den an der Olma ausgestellten grossen Traktoren sitzen konnte. "Da im Innerrhodischen die "Chölbi" schon vorbei war, wenn die Olma ihre Tore öffnete, leuchteten unsere Kinderaugen ob der grossen Auswahl an Jahrmarktbahnen und Schaubuden", erinnert er sich. "Und natürlich hat meine Mutter schon damals eine orangefarbene Gemüseraffel mit nach Hause genommen." Einige Jahre später traf man ihn dann am "föfi im siebni". Entweder war er dort beim Alpenbitter- oder beim Goba-Stand anzutreffen. Das Appenzeller Bier kam erst nach dem Gastkantonsauftritt beider Appenzell hinzu. Auch heute zieht es Bruno Inauen in die Halle 7. Allerdings sind es nun Kühe und die anderen Tiere, die ihn interessieren.

Im Jahr 2006 waren die beiden Appenzell Gastkantone an der Olma. Damals arbeitete Bruno Inauen im OK mit. Er durfte mit seinem Ausserrhoder Kollegen die Tierausstellung betreuen. Bruno Inauen erinnert sich noch gut daran, wie er mithalf, beinahe 1000 Schellen für den Glockenhimmel aufzuhängen. "Ich bin seither jedes Jahr gespannt, wie sich der jeweilige Gastkanton präsentiert und welche Tiere an die Olma  mitgebracht werden."
 

Mitbestimmung in der Olma-Tierausstellungskommission

Neben seiner Tätigkeit als Departementssekretär und Leiter des Landwirtschaftsamtes ist Bruno Inauen auch Mitglied der Olma-Tierausstellungskommission. "Ich darf in einem tollen Team als Kantonsvertreter mitbestimmen, mit welchen neuen Attraktionen die Olma dem Publikum die Landwirtschaft näherbringen soll", sagt er. "Die Verbesserung der Tieraustellung ist eine Daueraufgabe der Kommission. Ausserdem gibt es natürlich viele Programmpunkte, die überhaupt nicht mehr wegzudenken sind. Dazu gehören das Säulirennen oder die Präsentation eines möglichst imposanten Stiers".
 

Olma in drei Worten:
Macht Landwirtschaft erlebbar


Die Olma ist für Bruno Inauen ein Ort der Begegnung. Er freut sich jeweils, viele "Chennige" und Freunde zu treffen. Meistens besucht er die Olma ohne seine Frau. "Das liegt daran, dass ich oft Berufskollegen oder Freunde antreffe und dann im Rahmen eines kurzen oder eben längeren Schwatzes den eigentlichen Grund des Olma-Besuches beinahe vergesse. Bei klarer Ansage des Tagesprogramms kommt meine Frau jedoch mit. Wir gehen dann gerne in den Stall, und ein Besuch in den Hallen 4 und 5 gehört einfach dazu". (cs)

Zurück zur Übersicht

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Welcher der folgenden Begriffe ist kein Tier: Maus, Haus, Laus?
 

Meistgelesen

Eine Malerlehre musste der Mann wegen seiner Sehbehinderung abbrechen. Er liess sich auf Büroarbeit umschulen.
Ostschweiz: 19.10.2017, 06:13

"Es ist eine Katastrophe, wie die Arbeitslosenkasse mit mir umgeht"

Ein Sehbehinderter gibt seine Stelle auf, weil der Druck für ihn zu gross ist.
Die warmen Temperaturen locken viele Besucher an den Herbstmarkt.
St.Gallen: 19.10.2017, 08:25

Warm, wärmer, Olma - Händler freuen sich über deutlich mehr Kundschaft

Mit der Olma ziehen meistens dicke Regenwolken über St. Gallen. Nicht so in diesem Jahr.
Wer seine Einkäufe selbst scannt, nimmt einer Kassierin die Arbeit ab - das kritisieren viele Internet-Nutzer.
St.Gallen: 19.10.2017, 08:41

Migros-Sprecher zu Kritik am Self-Scanning: "Es geht nicht um Stellenabbau"

Die Wogen gehen hoch im Internet, nachdem die Migros Neumarkt mit zusätzlichen ...
Kein Versteck ist vor den «Jägern» an den Grenzen sicher. Im Verdachtsfall werden Proben für Drogentests genommen.
Rheintal Aufschlag: 19.10.2017, 13:36

"Wären wir mehr Leute, hätten wir den erwischt"

Abgesehen von Au sind die Grenzübergänge im Rheintal nicht durchgehend besetzt.
Der Leistungsdruck auf die Mitarbeiter der Sozialversicherungsanstalt St. Gallen ist hoch.
Kanton Thurgau: 19.10.2017, 08:27

Integration misslungen

Ein sehbehinderter kaufmännischer Angestellter erträgt den Druck nicht, den seine Chefin auf ihn ...
So sahen die Postkarten aus, die im August in der Gemeinde Eschenbach verteilt wurden. (Leserbild)
Ostschweiz: 19.10.2017, 07:49

Islam-Flyer von Eschenbach: Der mutmassliche Täter ist den Behörden bekannt

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den mutmasslichen Absender von Flyer, welche die ...
Die Fussgängerin wurde von einem Auto erfasst, kam zu Fall und wurde unbestimmt verletzt.
Unfälle & Verbrechen: 19.10.2017, 10:51

Frau auf Fussgängerstreifen angefahren

Am Mittwoch ist in Bühler eine Fussgängerin von einem Auto angefahren und verletzt worden.
Ab und an kommt es nach Fouls zu Gerichtsprozessen - so im Fall des Wil-Goalies.
Kanton St.Gallen: 18.10.2017, 14:43

"Krass die Regeln verletzt": Goalie des FC Wil nach Foul verurteilt

Ein Goalie aus der Breitensportabteilung des FC Wil stand am Mittwoch wegen eines Fouls vor ...
Das Auto rollte die Lochstrasse hinunter und kollidierte nach rund 120 Metern mit einer Betonmauer.
Unfälle & Verbrechen: 19.10.2017, 09:29

Auto rollt rückwärts in Mauer

Am Donnerstag, kurz nach 4 Uhr, ist an der Lochstrasse in Rorschacherberg ein Auto rückwärts ...
Die Tessiner Wildpferde geniessen die letzten warmen Herbsttage im Generoso-Massiv.
Panorama: 19.10.2017, 13:15

Wildpferde im Tessin geniessen warmen Herbst

Im Grenzgebiet zwischen dem Tessin und Italien bei den Bergen Monte Bisbino und Monte Generoso ...
Zur klassischen Ansicht wechseln