• Brigitte Maier
    Ein grosser Teil des Lebens von Brigitte Maier spielt sich auf dem Jahrmarkt ab.
05.04.2017 | 05:00

Das bunte Jahrmarkttreiben ist ihr Leben


Brigitte MAIER ⋅ Seit 1976, heuer bereits zum 42. Mal, arbeitet die Schaustellerin Brigitte Maier am Herbstjahrmarkt in St.Gallen und ist dadurch mit der Olma stark verbunden.

 

Emsiges Treiben herrscht auf dem Herbstjahrtmarkt in St. Gallen und seit 1976 ist sie immer dabei: Brigitte Maier. Die Schaustellerin hat über die Jahre schon an verschiedenen Jahrmarkt-Bahnen an der Kasse gearbeitet. Heute verkauft sie vor allem ganz spezielle belgische Pommes frites und Glühwein.

Durch Ehemann zur Schaustellerin geworden

Als die Diepoldsauerin Brigitte Maier 1977 heiratete, war klar, dass sie weiter bei den Karussellbetrieben ihres Mannes Romuald mitarbeiten würde. Er hatte sich im Jahr 1975 selbständig gemacht. Ab 1976, damals noch als seine Freundin, arbeitete sie bereits bei ihm. Seither ist sie regelmässig an den Jahrmärkten in der Ostschweiz anzutreffen. Brigitte Maier sass an den Kassen der betriebseigenen Fahrgeschäfte wie Autoscooter, Achterbahn oder den Kinderkarussels. Heute gehören den Maiers die Kinderkarussells "Etagenrallye" und "Formule Indy". Ausserdem besitzen sie seit fünf Jahren einen modernen Pommes-Stand. Dort verkaufen sie XXL-Pommes mit zehn verschiedenen selbstgemachten Saucen. "Da schmeckt man die Kartoffeln noch so richtig", sagt sie stolz.

Der Pommes-Chef-Stand der Maiers ist immer gut besucht. (Ralph Ribi)
Brigitte und Romuald Maier wohnen in Diepoldsau und haben einen Sohn. Früher half auch er bei den Karussellbetrieben mit. Beruflich ist er jedoch nicht in die Fussstapfen seiner Eltern getreten, sondern hat ein Rechtsstudium absolviert. Eine regelmässige Mitarbeit ihres Sohnes liege zeitlich nicht mehr drin, meint Brigitte Maier.
 

Geburtstagsständchen von Bischof Markus

Vielleicht war es Vorsehung, dass Brigitte Maier an einem 15. Oktober zur Welt kam. Ihr Geburtstag fällt jedes Jahr in die Olma-Zeit. Viele Freunde und Bekannte wissen das und so mangelt es ihr nicht an Gratulantinnen und Gratulanten. "Mein absolut schönstes Erlebnis war jedoch, als Bischof Markus Büchel mir inmitten des Olma-Trubels ein persönliches Geburtstagsständchen vortrug", schwärmt sie.

Olma in drei Worten: Essen, Trinken, Staunen


Wenn die Schaustellerin am Jahrmarkt gerade nicht selber im Einsatz ist, geht sie an der Olma gerne an den Stadtbühler-Stand. Sie weiss: "Dort treffe ich immer jemanden, den ich kenne." Sie geniesse es, mit Freunden und Bekannten Zeit in gemütlicher Runde zu verbringen. (cs)

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