OLYMPISCHE WINTERSPIELE

Jetzt gilt es ernst für die Olympia-Teilnehmer aus der Region

Auf diesen Moment hin haben die Sportler aus der Region gearbeitet: Nun beginnen endlich die Spiele im südkoreanischen Pyeongchang.
09.02.2018 | 05:30
Robert Kucera

Das Werdenberger und Obertoggenburger Quintett – bestehend aus Simon Ammann (Skispringen), Jonas Lenherr (Skicross), Jan Scherrer (Snowboard), Ramon Untersander (Eishockey) und Julie Zogg (Snowboard) – ist im Olympia-Fieber. Vier Jahre, die sogenannte Olympiade, sind vorbei, nun wollen sie sich mit der Weltspitze messen und um die Medaillen mitkämpfen. Doch zu den absoluten Topfavoriten auf Edelmetall oder gar Gold gehört niemand von ihnen.
 

Medaillenträume sind erlaubt 

Der erfahrenste Athlet aus der Region ist der unverwüstliche Skispringer Simon Ammann. Noch zittert die Konkurrenz nicht, wenn er auf dem Balken Platz nimmt. Doch der Respekt im In- und Ausland hat seit zwei Spitzenplatzierungen, darunter ein Podestplatz, im Januar, wieder zugenommen. Der vierfache Olympiasieger kommt just zum Saison-Höhepunkt in Topform.

Neben Simon Ammann hat auch Julie Zogg einen Weltcup-Podestplatz in diesem Winter vorzuweisen und somit den Beweis erbracht, dass sie in ihrer Sportart zu den Medaillenanwärterinnen zählt. Die Konkurrenz ist allerdings gross, Zogg muss bereits in den Qualifikationsläufen sämtliche Register ziehen.

Aussenseiterchancen darf man auch Jonas Lenherr und Jan Scherrer einräumen. Die Trauben für eine Medaille hängen aber für sie sehr hoch. Gespannt darf man auf das Abschneiden der Schweizer Eishockey-Nati mit dem Verteidiger Ramon Untersander sein. Die Abwesenheit der NHL-Spieler lässt Medaillenträume zu.


Snowboarder Jan Scherrer hat die Halfpipe bereits getestet:
 
 

Pipe is looking good here? Excited to drop in for the first training tomorrow??

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