SENNWALD

Altersheim Forstegg: Norovirus-Proben waren bisher negativ

Der Verdacht auf Norovirus im Altersheim Forstegg hat sich bisher nicht bestätigt. Noch gelten aber die vorsorglich getroffenen Massnahmen.
12.02.2018 | 16:16
Katharina Rutz

Seit Donnerstagmorgen herrscht im Sennwalder Altersheim der Ausnahmezustand. «Der Norovirus konnte bisher nicht nachgewiesen werden», sagt Heimleiter Marco Vacceriello. Er geht deshalb davon aus, dass es sich um eine «normale» Magen-Darm-Grippe handelt. Die Vorsichtsmassnahmen bleiben aber dennoch die ganze Woche noch bestehen. Es wurden alle erforderlichen Massnahmen beim Auftreten eines Norovirus ergriffen. Dazu gehört eine Zutrittsbegrenzung, jedoch auf keinen Fall ein Besuchsverbot, sowie weitere Vorsichtsmassnahmen wie das Tragen von Mund- und Handschutz. 
 

Weitere erkrankte Personen 

Am Montagmorgen gab es eine weitere Bewohnerin, die neu an Magen-Darm-Grippe erkrankte. Eine Probe wurde zur Unter­suchung auf den Norovirus ans ­Labor eingereicht. Da es jedoch seit letzter Woche der ­einzige Fall ist und zwischen den ­ersten ­Ansteckungen und dem neusten Fall mehr als 48 Stunden lagen, geht man im ­Altersheim Forstegg nicht von einem Norovirus aus. «Ich vermute, es handelt sich um eine ­übliche Magen-Darm-­Grippe», sagt Marco Vaccariello. 

Obwohl die Vorsichtsmassnahmen noch bestehen bleiben, will man sich im Altersheim auf keinen Fall abschotten. «So wird beispielsweise auch das Café ­diese Woche am Nachmittag geöffnet», betont Vaccariello. 

Letzten Freitag waren zwei Bewohner wegen des Norovirus-Verdachts im Altersheim Forst­egg in Quarantäne (der Werdenberger & Obertoggenburger berichtete). Der Norovirus ist hoch­ansteckend, deshalb hielt man sich bei den Vorsichtsmassnahmen an die Vorgaben des kantonsärztlichen Dienstes. Der Norovirus tritt schwergewichtig im Winter auf und vor allem in ­Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern.
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