SOZIALPOLITIK

Thurgau setzt für Soziallastenausgleich mehr Geld ein

Die Thurgauer Regierung hat beim Finanzausgleich eine Verordnung angepasst. Damit wird es möglich, dass der Sozialhilfeausgleich maximal 50 Prozent der anrechenbaren Soziallasten einer Gemeinde umfassen kann.
08.02.2018 | 12:42
Bereits im letzten Jahr war die Verordnung angepasst worden. Das Ziel wurde damit aber nicht erreicht: Die Gemeinden mit den höchsten Sozialkosten kamen lediglich auf eine Beitragsleistung von 43 Prozent.

Dies wird nun korrigiert. Rückwirkend auf den 1. Januar 2018 können neu bis zu 50 Prozent der anrechenbaren Sozialkosten ausgeglichen werden. Damit steigen die Ausgaben des Kantons für 2018 von 5,7 auf 7 Mio. Franken. Die Mehrbelastung sei verkraftbar, heisst es in der Mitteilung der Regierung vom Donnerstag. (sda)
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