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Mehr Flexibilität bei der Besoldung des Thurgauer Staatspersonals

Der Thurgauer Regierungsrat soll bei der Besoldung des Staatspersonals mehr Flexibilität erhalten. Das Fixum von einem Prozent der Lohnsumme, das bisher jeweils für individuelle Lohnmassnahmen reserviert war, wurde aufgehoben.
14.02.2018 | 14:53
Künftig soll der Regierungsrat die Kompetenz erhalten, für individuelle Besoldungsanpassungen jährlich bis zu einem Prozent der Lohnsumme einzusetzen. Über einen höheren Prozentsatz müsste wie bisher der Grosse Rat entscheiden.

Bisher war in der Besoldungsverordnung für individuelle Lohnanpassungen ein Fixum von einem Prozent festgeschrieben. Die neue Bestimmung räume dem Regierungsrat den nötigen Spielraum ein, um das Mass für individuelle und leistungsbezogene Besoldungsanpassungen "unter Würdigung sämtlicher Entscheidgrundlagen situativ festzulegen", hiess es in der Botschaft der Regierung.

Die Änderung in der Besoldungsverordnung wurde am Mittwoch in der ersten Lesung ohne Diskussionen genehmigt. (sda)
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