WEINFELDEN

Die Thurgauer Kantonalbank bezieht einen Glaspalast

Ein 30 Millionen Franken teurer Neubau bietet Platz für 100 Angestellte.
20.03.2017 | 05:39

Nach rund zwei Jahren Bauzeit hat die Thurgauer Kantonalbank (TKB) ihren Erweiterungsbau an der Freiestrasse in Weinfelden bezogen. Der Minergiebau, der durch eine Passarelle mit dem Hauptsitz von 1969 verbunden ist, verfügt über eine zeitgemässe Infrastruktur und setzt einen städtebaulichen Akzent in Weinfelden. Rund 100 Mitarbeiter finden darin Platz. Firmen- und Gewerbekunden sowie Private-Banking-Kunden besuchen ihre Ansprechpartner neu im Erweiterungsbau. Für Privatkunden ändert sich indes nichts. Die Schalterhalle sowie die Beratungszone und die Bancomaten bleiben am bisherigen Ort. Dank des neuen Gebäudes kann die TKB ihre Standorte in Weinfelden reduzieren und die Zusammenarbeit vereinfachen, wird Heinz Huber, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in einer Medienmitteilung zitiert.

Der Neubau mit der markanten Glasfassade enthält 20 Sitzungszimmer, moderne Konferenzräume im Dachgeschoss ­sowie eine Tiefgarage mit 20 Parkplätzen für Kunden. Die Fassade wirkt als Wärmeregulator und sorgt für einen tiefen Energieverbrauch. Die TKB hat rund 30 Millionen Franken in den fünfgeschossigen Neubau investiert. Die Aufwendungen für die Energiezentrale, die sowohl den Neubau als auch den Hauptsitz versorgt, beliefen sich auf zwei Millionen Franken.

Den Architekturwettbewerb hatte das Zürcher Büro Spühler Architekten gewonnen. Die Ausführung besorgte die Frauenfelder HRS Real Estate. Auch für Kunst am Bau lancierte die TKB einen Wettbewerb. Die beiden Projekte im Innern des Gebäudes stammen von den Thurgauer Künstlern Othmar Eder und Ray Hegelbach. Die Sitzungsräume sind mit zeitgenössischen Fotografien regionaler Künstler bestückt. (wu)

Einweihung und Tag der offenen Tür am 2. September.

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