ARBON

Höhere Schäden als vermutet

Bei der Sanierung der Schlossmauer hat sich gezeigt, dass deren Zustand noch schlechter ist als angenommen. Darum hat der Stadtrat einen Nachtragskredit gesprochen.
14.02.2018 | 05:21
Bei der Sanierung der Arboner Schlossmauer zeigte sich, dass ihr Zustand schlechter war, als erwartet. Entsprechend aufwendiger waren die nötigen Arbeiten. Der Stadtrat hat nun den Ergänzungskredit ge

Bei der Sanierung der Arboner Schlossmauer zeigte sich, dass ihr Zustand schlechter war, als erwartet. Entsprechend aufwendiger waren die nötigen Arbeiten. Der Stadtrat hat nun den Ergänzungskredit genehmigt. Nach verschiedenen Abklärungen bis 2016 wurde im letzten Jahr die Sanierung der Schlossmauer zügig vorangetrieben. Im Zuge der Arbeiten ergab sich, dass sich die Mauer in einem markant schlechteren Zustand befand, als dies die Voruntersuchungen hatten erahnen lassen.

Stauwasser: von aussen nicht sichtbare Schäden

So zeigte sich, dass die vor vielen Jahrzehnten in mehreren Etappen angebrachten Aussenputze aus reinem Zementmörtel und teilweise Vorbetonierungen viel grössere Schäden als vermutet angerichtet hatten. Das Mauerwerk konnte nicht mehr atmen, Wasser blieb darin zurück, was von aussen nicht sichtbare Schäden verursachte. Dies hatte zur Folge, dass bis zu 80 Zentimeter tiefe Ausbrüche im Aussenmauerwerk erstellt und wieder fachgerecht geschlossen werden mussten.

660000 Franken mehr Bruttoaufwand

An seiner Sitzung vom 5. Februar hat der Arboner Stadtrat den Ergänzungskredit in der Höhe von 278000 Franken für das Jahr 2017 für die Sanierung der Schlossumfassungsmauer genehmigt. Genehmigt hat er auch Auftragserweiterungen im Umfang von 382100 Franken. Bund und Kanton tragen je einen Fünftel der anrechenbaren Kosten des gesamten Projekts, was einem Beitrag von rund 647000 Franken entspricht. (red)

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