Ein offenes Geheimnis

  • Blick von oben auf das Hotel mit dem ins Hafenbecken ragenden Baukörper.
    Blick von oben auf das Hotel mit dem ins Hafenbecken ragenden Baukörper. (Susanne Fritz Architekten)
20.03.2017 | 21:20

ROMANSHORN ⋅ Bis jetzt kannten die Romanshorner das geplante Hotel von Hermann Hess nur als einfaches Styropormodel. Tatsächlich gibt es Bilder für eine mögliche Variante.

Markus Schoch
Seit bald sechs Jahren redet Hermann Hess vom Hotel, das er gerne am Hafen bauen würde. Er hat genaue Vorstellungen davon, wo es stehen sollte, wie gross es sein müsste und wer darin absteigen könnte. Doch Bilder bekamen die Romanshorner nie zu sehen. Doch es gibt sie. Und sie liegen nicht in einer Schublade versteckt, sondern sind frei zugänglich.

Zu sehen sind sie auf der Homepage der Zürcher Architektin Susanne Fritz, die für die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) bereits die Pläne für das Hafenrestaurant, den Abenteuerspielplatz Robinshorn und den Umbau der MS Säntis gezeichnet hat. Ein mutiger Investor habe bei ihrem Büro eine Studie in Auftrag gegeben, wie ein 3- bis 4-Sterne-Hotel aussehen könne, «das Mehrbettzimmer anbietet und trotzdem keine Jugendherberge wird», schreibt Fritz auf ihrer Website.

Hess betont auf Anfrage, dass es sich bei den Visualisierungen um eine mögliche Variante handelt, wie das Hotel aussehen könnte. Es seien auch andere Lösungen denkbar, beispielsweise ein Baukörper ganz an Land. So oder so müssten 80 bis 100 Zimmer untergebracht werden.

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