Start in einen neuen Alltag

  • Das Schulhaus St. Leonhard ist nach einer zweijährigen Sanierungsphase wieder in Betrieb.
    Das Schulhaus St. Leonhard ist nach einer zweijährigen Sanierungsphase wieder in Betrieb. (Bild: Urs Bucher)
12.08.2017 | 07:58

SCHULANFANG ⋅ Am Montag beginnt in der Stadt das neue Schuljahr. Auf die Kinder warten ein neuer Kindergarten, eine frisch sanierte Primarschule und eine neu organisierte Oberstufe.

Roger Berhalter

Roger Berhalter

roger.berhalt

er@tagblatt.ch

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu; noch zweimal schlafen, dann beginnt in der Stadt St.Gallen das neue Schuljahr. Am kommenden Montag werden insgesamt 6000 Buben und Mädchen eine der städtischen Schulen oder einen Kindergarten besuchen. Sie werden von 793 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst.

635 Buben und Mädchen besuchen am Montag erstmals den Kindergarten. Das sind elf Kinder mehr als im Vorjahr. Für 643 Kinder steht der erste Schultag bevor, das sind 71 Erstklässler mehr als noch im Jahr zuvor.

40 Rekurse gegen Schulzuteilungen

Auf mehreren Stufen kommt es zu Veränderungen. So startet die Reorganisation der Oberstufe: Bald wird es in der Stadt keine reinen Sekundar- oder Realschulhäuser mehr geben. Östlich des Burgweihers, an der Burgstrasse 102, wird ausserdem ein neuer Kindergarten eröffnet.

Auch ein frisch saniertes Primarschulhaus nimmt am Montag den Betrieb wieder auf: Das Schulhaus St. Leonhard eröffnet nach zweijähriger Sanierungsphase. Auf die rund 220 Schülerinnen und Schüler der insgesamt zehn Klassen warten hohe, lichtdurchflutete Räume. Die 25 Lehrpersonen konnten in den Sommerferien frisch gestrichene und neu möblierte Schulzimmer beziehen und einrichten. Ab Montag wird das Haus wieder mit Leben erfüllt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Gegen die Schulzuteilungen sind beim städtischen Schulamt dieses Jahr 40 Rekurse eingegangen, das ist einer weniger als im Vorjahr. Neun dieser Rekurse sind gemäss Amtsleiterin Marlis Angehrn noch offen. Grundsätzlich habe der Rekurs aufschiebende Wirkung, was als Faust­regel bedeute: Das Kind geht bis zum Entscheid dort zur Schule, wo es vorher war. Zum Schuljahresanfang lasse sich diese Faustregel allerdings nicht immer anwenden, weshalb man dann jeweils den Einzelfall anschauen müsse.

An Fussgängerstreifen ganz anhalten

Pünktlich zum Schulanfang starten die Stadtpolizei und der TCS die gemeinsame Kampagne «Rad steht, Kind geht». Die entsprechenden Plakate sollen Autofahrer dafür sensibilisieren, den Kindern (und natürlich auch den anderen Fussgängern) am Fussgängerstreifen den Vortritt zu lassen und dabei nicht nur langsam auf den Zebrastreifen zuzurollen, sondern auch abzubremsen und anzuhalten.

Nächste Woche ist die Stadtpolizei von Montag bis Freitag auf Schulwegen und an Fussgängerstreifen präsent. Zudem besuchen Verkehrsinstruktoren die Kindergärten und erklären den Kindern, wie man sich auf dem Schulweg korrekt verhält.

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