Buchental bewegt auch im Netz

  • Die Realschule Buchental in St. Fiden ist nach der Kritik zweier pensionierter Lehrer Gegenstand von Diskussionen.
    Die Realschule Buchental in St. Fiden ist nach der Kritik zweier pensionierter Lehrer Gegenstand von Diskussionen. (Bild: Michel Canonica)
16.03.2017 | 06:37

ONLINE-DISKUSSION ⋅ Nicht nur in Leserbriefen, auch in den Kommentarspalten von Tagblatt online gibt die Realschule Buchental zu reden. Die Meinungen sind geteilt.

Die Kritik zweier ehemaliger Lehrer der Realschule Buchental an Schulleiter Jakob Egli und an der Schulbehörde gibt auch auf Tagblatt online zu reden. In den Kommentarspalten wird das Thema kontrovers diskutiert. Dabei geht es unter anderem um Eglis Führungsstil. So schreibt eine Userin: «Es liegt nicht immer an den Lehrern! Auch in der Privatwirtschaft liegt es an der Führung, und zwar von ganz oben, wenn langjährige Unruhen herrschen!» Leidtragende seien Schüler und Lehrer. Eine Mediation könne nur Positives bringen, «aber die Stadt St.Gallen hält dies nicht für nötig. Schade!»

Kritik an Jakob Egli

Zur Sprache kommt auch Jakob Eglis Funktion als ehemaliger Gemeindepräsident von Wald AR. Er sei «kein unbeschriebenes Blatt», schreibt «St.Gallerin». 2015 sei er «als polarisierender Gemeindepräsident» abgewählt worden. Im Mai 2016 sei er in einem Leserbrief vom Präsidenten der Geschäftsprüfungskommission gerügt worden, weil er versucht habe, «die gesetzlich erforderliche Arbeit einer Revisionsgesellschaft zu verhindern», was ihm schliesslich misslungen sei. «Seine Fähigkeit als Schulleiter darf ruhig hinterfragt werden.» Dem schliesst sich «Kroenchen» an: Egli sei «als Querkopf unter den Ausserrhoder Gemeindeoberhäuptern» bekannt gewesen. Das sei so weit gegangen, dass er während Versammlungen das Wort nicht erteilt habe. Dem entspreche die Abschaffung der allgemeinen Umfrage in einem Lehrerkonvent, welche die beiden pensionierten Lehrer kritisiert hatten.

Auch Stadtrat Markus Bu­schor wird von der Kritik nicht ausgenommen. Er habe «seinen Laden nachweislich nicht im Griff», schreibt «Stadtschreiberin», er komme mit dem Schulamt «nicht richtig klar», meint «Mercator». Es gibt jedoch auch andere Stimmen. So kommentiert «Pumpelche»: «Buschor ist ein Segen für die Direktion Schule und Sport.» Wer diese tagein, tagaus führe, habe vom Betrieb innert kurzer Zeit mehr Verständnis als ein Lehrer, der während zehn Jahren seine Themenmäppchen pflege. Auf den Einwand von «Kroenchen», dass Buschor im konkreten Fall «die vorgefertigte Meinung von Herrn Egli übernimmt, ohne dass er die Fakten kennt», antwortet «Pumpelche»: «Ich habe politisch zu tun und kann deshalb sehr, sehr gut abschätzen, was Sache ist. Und glauben Sie mir, Markus Buschor ist gut. Er ist wirklich gut.» Die Schliessung des Schulhauses Tschudiwies – auch ein Vorwurf – sei ihm nicht anzulasten. (dag)

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