• (Luca Ghiselli)
10.03.2017 | 08:31

"Arrogant und lieblos"


ST. GALLEN ⋅ Der Präsident des Quartiervereins Tschudiwies-Centrum ärgert sich über den Stadtrat. Dieser will an der Schliessung des Tschudiwies-Schulhauses festhalten. Die Opposition im Quartier werde weitergehen.

 Die Antwort des Stadtrates auf die Petition  des Quartiervereins Tschudiwies-Centrum ist für Präsident Alfred Mallepell wie ein Stich ins Herz. Und nicht nur für ihn. «Der Entscheid, das Tschudiwies zu schliessen, ist für mich und die 1197 Personen, welche die Petition unterschrieben haben, niederschmetternd», sagt er. Die Forderung für einen Weiterbestand einer Unterstufe werde so einfach vom Tisch gewischt. «Das sind für mich Schreibtischtäter.» Man spüre eine gewisse Arroganz und Lieblosigkeit.
Für Mallepell sind die Argumente des Stadtrates nicht nachvollziehbar. Beispiel Schulweg, der angeblich keine besonderen Probleme darstellen werde: «Das Provisorium im Tschudiwies hat nur deshalb so gut funktioniert, weil weit mehr als die Hälfte der Kinder um dieses Schulhaus wohnen», sagt Mallepell. Umgekehrt seien die Probleme wegen der Strassenquerungen vorprogrammiert.
Die Prognosen der Schülerzahlen verwirren Mallepell hingegen. «Der Stadtrat widerspricht sich. Einmal nehmen sie zu, dann, wie jetzt, wieder ab», sagt er. Noch im September 2016 habe der Stadtrat das Quartier gerühmt und ergänzt, dass keine behördlichen Massnahmen für das familienfreundliche Quartier notwendig seien. «Nun ist alles anders. Doch die Opposition aus dem Quartier wird nicht so schnell verstummen.» (ren)
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geschrieben am 10.03.2017 10:10 | von alphacentauri

Und trotdem werden wir es nie lernen, Leute in den Stadtrat zu wählen, die uns dann auch wirklich vertreten, anstatt ihr eigenes Gärtchen zu pflegen. Aber dass wissen doch alle, warum??????

Einmal gewählt, machen sie alle, was sie wollen. Ab und zu haben wir aber die Wahl. Das Problem ist, dass wir sehr vergesslich sind oder meinen, wir könnten nichts machen. Doch wir könn(t)en!

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geschrieben am 10.03.2017 17:34 | von mercator

Die Argument des Stadtrates sind reine Augenwischerei, weil er mit dem Ausbau des St.Leonhardschulhauses (im schülerfreien Quartier !) den Steuerzahlern ein Kuckucksei ins Nest gelegt hat, das er jetzt auf Kosten der Einwohner des Tschudiwiesquartiers 'ausbrüten' lässt. Da ist ihm das Wohlergehen der Menscfort völlig egal. Wenn es dem Quartierverein tatsächlich ernst ist, organisiert er eine Demonstration vor dem Rathaus. Petionen nützen nichts...wie man sieht !!

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der Stadtrat macht sich unbeliebt..
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geschrieben am 11.03.2017 07:31 | von Stadtschreiberin

..allen voran Herr Buschor, der so lange wie nur möglich noch behauptet hat, es sei keine Schliessung des Tschudiwies geplant. Transparent wäre gewesen, VOR der Abstimmung über den St.Leonhardumbau über diese Schliessung zu informieren. Dann hätte das Abstimmungsresultat anders ausgesehen. Es ist Zeit für eine Demo.

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geschrieben am 12.03.2017 07:51 | von alphacentauri

die Zeit verrinnt schnell und bald schon haben wir wieder die Möglichkeit, diese Leute abzuwählen. Ich mach mir schon mal eine Liste derjenigen, die ich nicht mehr wählen werde.
Diese ganze Misre würde sich ändern, wenn die Gewählten sich absolut sicher sein könnten und wüssten, dass ihnen das Volk genau auf's Maul und Hände schaut. Wir müssen diesen Leuten endlich die Rechnung präsentieren sonst wird sich nichts ändern.

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