SÜSSIGKEIT

In Sprünglis Luxemburgerli steckt Ostschweizer Milch

Ein Stück Rorschach steckt in Zürichs bekannter Leckerei, dem Luxemburgerli der Confiserie Sprüngli. "Wir liefern jeden Monat mehrere Tonnen Milch, Butter und Rahm", sagt der Geschäftsführer der Molkerei Fuchs im Interview.
17.04.2018 | 12:16
Martin Rechsteiner

In den bekannten Luxemburgerli der Confiserie Sprüngli steckt ein Stück Rorschach: Die hiesige Molkerei Fuchs beliefert die Zürcher mit Milch, Butter und Rahm, wie Geschäftsführer Patrick Fuchs erklärt.


Patrick Fuchs: Seit wann ist die Confiserie Sprüngli eine Kundin von Ihnen?
Die Zusammenarbeit gib es schon länger, sie begann bereits in den 60-er oder 70-er Jahren.

Warum haben die Zürcher ausgerechnet eine Molkerei in der Ostschweiz ausgesucht?
Früher bezog die Confiserie Sprüngli Produkte von einem Stadtzürcher Milchhändler. Wir waren damals schon Zulieferer dieses Händlers. Er geriet eines Tages in Lieferschwierigkeiten und wir konnten die Firma in der Folge direkt beliefern. Die Konditoren waren begeistert von der Qualität, infolgedessen entwickelte sich eine langjährige Geschäftsbeziehung.



Hat sich seit da etwas geändert für Sie als Lieferant?
Vor allem die Kundin hat sich geändert: Das Verkaufsnetz ist gewachsen, inzwischen werden ihre Süssigkeiten weltweit verschickt. Und die Produktion hat sie nach Dietikon verlegt – dorthin gehen auch unsere Milch-Erzeugnisse.

Wie viel von was liefern Sie?
Der Konzern bezieht von uns Butter vom Fass, Milch und Rahm. Bezugsmengen unserer Kunden geben wir nicht bekannt. Es sind aber monatlich mehrere Tonnen von jedem Produkt. Und die Zahlen sind tendenziell steigend.

Was machen die Confiseure daraus?
Nebst den Luxemburgerli auch Pralinés und die Truffes du Jour.

Bestimmt sind Sie stolz über Iden Rorschacher Beitrag zu den bekannten Süssigkeiten?
Natürlich, das ist nicht selbstverständlich für uns. Dass wir als Familienunternehmen die hohen Qualitätsanforderungen des Konzerns erfüllen, freut uns besonders.
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