APPENZELL AUSSERRHODEN

Mit Elektroautos lassen sich in Ausserrhoden keine Steuern mehr sparen

Elektro- und Hybridfahrzeuge werden bei der Strassenverkehrssteuer nicht mehr bevorzugt. Die zwar emissionsarmen, aber schweren Fahrzeuge sollen ihren Anteil zum Strassenunterhalt leisten.
06.09.2017 | 09:56
Dies hat der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden beschlossen. Die Ausserrhoder Strassenverkehrssteuer richtet sich nicht nach den Emissionen eines Fahrzeugs, sondern nach dessen Gewicht. Ab 1. Januar 2018 werden die bis anhin steuerbegünstigten Elektro- und Hybridfahrzeuge wie herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotoren besteuert. 

Durch den Verzicht auf diese Vergünstigung werden ab dem nächsten Jahr bei den Strassenverkehrssteuern rund 100‘000 Franken Mehreinnahmen pro Jahr erwartet. Diese Einnahmen werden gemäss Gesetz zu rund zwei Dritteln für den Bau und Unterhalt der öffentlichen Strassen auf Kantons- und Gemeindeebene eingesetzt. (pd/jmw)
Leserkommentare
Weitere Artikel