HERISAU

Initiative für Gemeindefusionen in Ausserrhoden zustande gekommen

Die Volksinitiative "Starke Ausserrhoder Gemeinden" ist zustande gekommen. Die Interessengruppe will der Kantonskanzlei am kommenden Dienstag über 1000 Unterschriften übergeben, wie die IG Starkes Ausserrhoden mitteilte. Nötig sind 300 Unterschriften.
16.03.2018 | 13:13
Ziel der Initianten ist es, Zusammenschlüsse von Gemeinden zu fördern, wie es im Communiqué vom Freitag heisst. Dazu soll die Ausserrhoder Kantonsverfassung mit folgender Bestimmung ergänzt werden: "Der Kanton unterstützt und fördert Zusammenschlüsse von Gemeinden im Interesse einer wirksamen Aufgabenerfüllung und eines wirtschaftlichen Mitteleinsatzes."

Bisher sind Gemeindefusionen nicht möglich, weil in der Kantonsverfassung alle 20 Gemeinden (Urnäsch, Herisau, Schwellbrunn, Hundwil, Stein, Schönengrund, Waldstatt, Teufen, Bühler, Gais, Speicher, Trogen, Rehetobel, Wald, Grub, Heiden, Wolfhalden, Lutzenberg, Walzenhausen und Reute) ausdrücklich genannt werden. (sda)
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