HANDBALL

Erwartete Niederlage

TV Appenzell verlor mit 26:34 (11:20) gegen die favorisierten Seen Tigers aus Winterthur. Ausser in den ersten acht Minuten lagen die Appenzeller immer im Rückstand.
11.04.2018 | 05:21
Martin Kradolfer

Martin Kradolfer

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Vor rund 200 Zuschauern waren am Samstag in der Wührehalle die favorisierten Seen Tigers aus Winterthur zu stark für die kämpfenden 1. Liga-Handballer des TV Appenzell, welche die Partie mit 26:34 (11:20) verloren. Das klare Resultat widerspiegelte in etwa die gezeigten Leistungen. Nach einer Vorentscheidung schon zur Pause schossen allerdings die Einheimischen, welche während der ersten 40 Minuten ohne den angeschlagenen Lukas Gamrat spielten, in der zweiten Hälfte ein Tor mehr als die Gäste. Diese konnten sich nach der Niederlage gegen Appenzell im Hinrundenspiel vor drei Wochen merklich steigern. In der Abwehr «machte» der gross gewachsene Björn Fröhlich «zu», schränkte die Bewegungsfreiheit des Einheimischen Arie Thür mitentscheidend ein und erzielte selber zehn Treffer. Zudem führte Raphael Liniger bestechend Regie und setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene. Die Abwehr der Platzherren konnte dieses Mal nicht über sich hinaus wachsen und den Torhütern gelang auch keine überdurchschnittliche Leistung, obwohl Jan Bischof prozentual eine gute Fangquote aufwies. Und so lag Appenzell ausser den ersten acht Minuten bis zum 6:6 immer im Rückstand. Nach einer verpassten Möglichkeit in Führung zu gehen, gerieten die Einheimischen immer mehr in Rückstand. Dies trotz total acht Zweiminutenstrafen gegen die Seen Tigers gegenüber nur vier der Innerrhoder.

Drei Partien vor dem Ende der Finalrunde liegen die Innerrhoder in der Tabelle hinter den punktgleichen Frauenfeld und Fides St. Gallen auf dem sechsten Rang und die Innerrhoder spielen nächsten Samstag im Thurgau und vier Tage später in St. Gallen. Verbesserungsmöglichkeiten sind also noch gut möglich.

Appenzell: Jan Bischof/Raffael Graf; Lukas Gamrat (4/1), Lukas Manser, Yannick Inauen (5), Fabian Schneider (3), Simon Manser (3), Rouven Bischof, René Rigas, Fabian Wüthrich (1), Arie Thür (7/2), Laurin Manser, Elias Valaulta, Sven Sutter (3).

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