Ausserrhoder Regierung will Kinderabzüge erhöhen

  • Das geltende Steuergesetz wurde letztmals auf den 1. Januar 2013 geändert.
    Das geltende Steuergesetz wurde letztmals auf den 1. Januar 2013 geändert. (Fotolia)
20.04.2017 | 11:25

HERISAU ⋅ Der Ausserrhoder Regierungsrat stellt für das Steuerjahr 2019 eine Erhöhung der Kinderabzüge zur Diskussion. Die Teilrevision des Steuergesetzes berücksichtigt zudem Anpassungen an das Bundesrecht.

Das Bundesrecht verlangt unter anderem bei den Aus- und Weiterbildungskosten Änderungen im kantonalen Steuerrecht. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden schlägt entsprechend vor, den Abzug für jedes minderjährige Kind von 5000 auf 6500 Franken und für jedes in Ausbildung stehende Kind vom 15. bis zum 26. Altersjahr von 6000 auf 10«000 Franken zu erhöhen, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei am Donnerstag mitteilte.

Das geltende Steuergesetz wurde letztmals auf den 1. Januar 2013 geändert. Seither sind viele bundesrechtliche Vorschriften erlassen oder geändert worden, wie es weiter heisst. Diese Vorgaben müssen in die kantonale Gesetzgebung überführt werden. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen auf das Steuerjahr 2019 hin wirksam werden. Die Vernehmlassung dauert bis zum 30. Juni 2017. (sda)
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