Schweizer AKW sind die ältesten der Welt

  • Der Reaktor Beznau 1 ist seit März 2015 ausser Betrieb, weshalb er in einem weltweiten Bericht neu in der Kategorie Langzeitstillstand fungiert. (Archivbild)
    Der Reaktor Beznau 1 ist seit März 2015 ausser Betrieb, weshalb er in einem weltweiten Bericht neu in der Kategorie Langzeitstillstand fungiert. (Archivbild) (KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
12.09.2017 | 16:42

KERNENERGIE ⋅ Mit einem Durchschnittsalter von 42,2 Jahren stellt die Schweiz nach wie vor den ältesten AKW-Park der Welt. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 29,3 Jahren, derjenige in der EU bei 32,4 Jahren.

Das zeigt der jährlich erscheinende World Nuclear Industry Status Report 2017. Darin fungiert das AKW Beznau 1 neu in der Kategorie "Long-term Outage", also Langzeitstillstand. In diese fallen Reaktoren, die im vorausgegangenen und der ersten Hälfte des laufenden Jahres keinen Strom produziert haben. Beznau 1 ist seit März 2015 ausser Betrieb.

Die Schweizerische Energiestiftung (SES) nimmt dies zum Anlass, zum wiederholten Male den Entzug der Betriebsbewilligung zu fordern. In Frankreich geschehe das nach zwei Jahren Stillstand automatisch, eine analoge Regelung sei auch in der Schweiz wünschenswert, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Der neuste Bericht wurde in Paris vorgestellt und analysiert die globale Entwicklung der Nuklearindustrie, diesmal mit einem speziellen Fokus auf die betriebswirtschaftliche Situation, zum Beispiel dem Konkurs von Toshiba Westinghouse oder den Rettungsversuchen der französischen Regierung für die gebeutelte Areva. (sda)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wie viele Türen hat ein Adventskalender??
 

Meistgelesen

Attraktiv für die Zuschauer, aber nicht ungefährlich: Motocross.
Amriswil: 25.09.2017, 17:13

"Er ist noch nicht über dem Berg"

Nach zwei schweren Unfällen stehen die Veranstalter des Amriswiler Motocross am Pranger.
Diana Gutjahr rückt für Hansjörg Walter in den Nationalrat nach.
Kanton Thurgau: 25.09.2017, 13:23

Diana Gutjahr: "Ich will im Unternehmen bleiben"

Die 33-jährige Unternehmerin Diana Gutjahr rückt für Hansjörg Walter in den Nationalrat nach.
Die Froneri-Fabriken in Goldach und Rorschach produzieren im Jahr 30000 Tonnen Glace und Tiefkühlkost.
Wirtschaft: 25.09.2017, 12:35

Frostige Zeiten bei Froneri

In den beiden ehemaligen Frisco-Findus-Fabriken in Goldach und Rorschach wird jede dritte Stelle ...
Grünweisser Jubel: Im Moment läuft es dem FC St.Gallen nach Wunsch.
FC St.Gallen: 25.09.2017, 16:15

Warum der FC St.Gallen jetzt träumen darf

Der zweite Platz des FC St.Gallen nach dem ersten Saisonviertel ist zwar nur eine Momentaufnahme.
Gibt auf: Jürg Brunner.
St.Gallen: 25.09.2017, 15:01

SVP-Brunner: "Ich will nicht Steigbügelhalter der Linken sein"

Nach dem ersten Wahlgang vom Sonntag haben die Spitzen von CVP, FDP und SVP sowie der ...
Wolfgang Giella.
Gossau: 25.09.2017, 16:23

Ein Churer soll es für Gossau richten

Die überparteiliche Findungskommission schickt Wolfgang Giella ins Rennen um das Amt des ...
Thomas Studer ist die Lust nach nur einem Meisterschaftsspiel mit Thurgau vergangen.
HC Thurgau: 26.09.2017, 06:06

Knallende Türen: Thurgau-Trainer wirft Stürmer aus der Kabine

Stürmer Thomas Studer gehört ab sofort nicht mehr zum Kader des HC Thurgau.
Eine Unbekannte soll in Tägerwilen verfolgt worden sein - von wem, ist unklar.
Kreuzlingen: 25.09.2017, 20:13

Thurgau: Facebook-Jagd auf einen Unbekannten mit Handschuhen

In der Nacht zum Sonntag hat ein Mann mit Lederhandschuhen eine 16-Jährige in Tägerwilen verfolgt.
Immer weniger Personen nutzen das Angebot der Verkehrsbetriebe St. Gallen.
St.Gallen: 25.09.2017, 07:37

St.Gallen hat keine Erklärung für den Rückgang bei den Stadtbus-Fahrgästen

Die Verkehrsbetriebe verzeichnen seit Jahren immer weniger Fahrgäste.
Rindvieh soweit das Auge reicht: Die Viehschau von Schwellbrunn mit rund 600 Tieren ist die grösste von Appenzell Ausserrhoden.
Ausserrhoden: 25.09.2017, 15:55

Grösste Viehschau von Appenzell Ausserrhoden

Der Herbst ist Viehschauzeit in Appenzell Ausserrhoden: Am Montag fand in Schwellbrunn, mit über ...
Zur klassischen Ansicht wechseln