Migros-Tochter Bischofszell will nach Indien

  • Die Migros-Produzentin Bischofszell AG importiert für seine Kult-Eistees bereits Teepflanzen aus Indien.
    Die Migros-Produzentin Bischofszell AG importiert für seine Kult-Eistees bereits Teepflanzen aus Indien. (Keystone)
13.07.2017 | 12:48

DETAILHANDEL ⋅ Die Migros-Nahrungsmittelproduzentin Bischofszell bereitet sich für einen Markteintritt in Indien vor. Bischofszell sucht per Inserat einen Marketing- und Vetriebsleiter Indien, der unter anderem eine Verkaufsorganisation in Pan-Indien aufbaut.

Die Wachstumsmöglichkeiten der Migros-Produktionsbetriebe in der Schweiz und im umliegenden Ausland sind beschränkt. Die Bischofszell Nahrungsmittel AG, eine hierzulande führende Herstellern von Getränken, Fertiggerichten, Kartoffel- und Früchteprodukten, steht nun offenbar vor einem grösseren Markteintritt in Indien.

Der gesuchte Marketing- und Vertriebsleiter soll unter anderem den indischen Joint-Venture-Partner führen, wie aus dem Inserat auf der Migros-Homepage von Anfang Juli weiter hervorgeht.

Zu den Aufgaben gehören auch die Anstellung von Marketing- und Verkaufs-Personal sowie Entwickler in Indien. Weder die Medienstelle von Migros, noch von Bischofszell wollten die Fragen der Nachrichtenagentur sda zur Expansion in Indien beantworten.

Migros-Sprecher Luzi Weber bestätigte aber, dass Migros und ihre Produktionsbetriebe bisher keine Lebensmittel nach Indien exportierten.

Bereits in Indien präsent ist Migros im Non-Food-Bereich. Die Migros-Kosmetik-Tochter Mibelle hatte 2015 mit der indischen Detailhandelsgruppe Future Group, die über 500 Läden verfügt, ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet.

Auch Bischofszell hat bereits einen engen Draht zu Indien. Sie importiert für ihre Eistee-Marke Ice Tea Teekräuter von einer Teeplantage im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu.

Die Produktionsstandorte der Bischofszell Nahrungsmittel AG befinden sich Bischofszell, Obermeilen, Ecublens und bei Gastina in Frastanz in Vorarlberg.

Die M-Industrie beliefert über 50 Länder weltweit. Ihre Hauptmärkte waren bisher Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kanada, USA, China und Japan. (sda)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Was ist das Gegenteil von dick??
 

Meistgelesen

Die Polizei war schnell vor der Acrevis-Filiale an der St. Galler Strasse, dennoch ist sie immer noch auf Tätersuche.
Region St.Gallen: 23.07.2017, 19:46

Die Polizei war schnell, aber nicht schnell genug

Der Täter, der die Wittenbacher Acrevis-Bankfiliale überfallen hat, ist immer noch auf freiem Fuss.
Ex-UBS-Chef Peter Wuffli (59).
Wirtschaft: 23.07.2017, 05:17

Das unheimliche Comeback

Peter Wuffli war UBS-Chef bis zum Tag, als sich vor der Grossbank der Abgrund auftat.
Die Wilerin Cinzia Zehnder setzt sich gegen die Isländerin Sara Björk Gunnarsdóttir durch.
Sport: 23.07.2017, 14:45

Mit Zehnder kam der Erfolg

Beim 2:1-Sieg der Schweizer Frauen-Fussballnationalmannschaft in Holland gegen Island kommt die ...
Der Amoklauf in einem Regionalzug bei Salez vom August 2016 beschäftigt die Staatsanwaltschaft nach wie vor.
Ostschweiz: 24.07.2017, 06:53

Langes Warten auf Ergebnisse

Der Amoklauf von Salez und die Schüsse auf Polizisten in Rehetobel haben keinen Gerichtsprozess ...
In den letzten zehn Jahren erlangten 85806 Ausländer die Schweizer Staatsbürgerschaft durch erleichterte Einbürgerung aufgrund ihrer Ehe mit einer Schweizerin oder einem Schweizer.
Hbos-schweiz: 23.07.2017, 05:17

Scheinehe zwecks Einbürgerung: Der Bund greift durch

In den letzten zehn Jahren annullierte der Bund 562 Einbürgerungen.
Der Nebel am Fluebrig machte eine Helikopterrettung unmöglich: In sechs Stunden haben 18 Alpinisten einen verletzten Bergsteiger geborgen. (Archivbild)
Panorama: 23.07.2017, 18:33

Sechs Stunden Rettung für Bergsteiger

Ein 51-jähriger Bergsteiger war am Sonntag mit zwei minderjährigen Söhnen im Schwyzer ...
Weltweit wurde die Zahl der Todesfälle bei HIV-Infizierten um über 50 Prozent reduziert. Rund 17 Millionen Menschen erhalten noch nicht die benötigte Therapie, darunter 1,2 Millionen Kinder. (Symbolbild)
International: 23.07.2017, 23:34

Dramatischer Appell der Forscher im Kampf gegen Aids

Mit einem dramatischen Appell an die USA hat am Sonntag eine internationale Konferenz zum Kampf ...
Der Edelpapagei Sämu in seinem Gehege im Plättli Zoo Frauenfeld.
Kanton Thurgau: 23.07.2017, 14:19

Er schwafelt und schwafelt

Ein grün gefiedehttps://admin.tagblatt.ch/_/admin/edit/article/5040889/#rter Vogel läuft den ...
Aliexpress bietet viel an – auch viele in der Schweiz verbotene Waren.
Hbos-schweiz: 23.07.2017, 12:11

Verbotene Schnäppchen aus China

Unter Jungen ist es gang und gäbe, sich im Internet mit Messern und Hochleistungsschleudern ...
Berty Sutter setzte als eine der "Badistürmerinnen" ein Zeichen für mehr Offenheit.
Hbos-ostschweiz: 23.07.2017, 10:04

Die Badistürmerinnen

Im Sommer 1967 kletterte eine Gruppe Frauen über den Zaun der Badeanstalt Weierwise in Wil.
Zur klassischen Ansicht wechseln