Apple kommt voraussichtlich mit neuem iPhone

  • Neugierig auf die Neuheiten von Apple sind Konsumenten noch immer, aber  der Hype ist weit weniger gross als früher.
    Neugierig auf die Neuheiten von Apple sind Konsumenten noch immer, aber der Hype ist weit weniger gross als früher. (KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ)
12.09.2017 | 07:43

TELEKOMMUNIKATION ⋅ Apple wird am heutigen Dienstagabend voraussichtlich neue Versionen seines iPhones vorstellen. Die Rede ist von einer Luxus-Ausgabe des Geräts.

Welche Produkte bei der ersten öffentlichen Veranstaltung im neuen Firmenhauptquartier im kalifornischen Cupertino präsentiert werden sollen, gab das Unternehmen zwar nicht offiziell bekannt. Doch in den US-Medien wurde bereits viel über die Eigenschaften der neuen iPhone-Modelle spekuliert.

Demnach könnte Apple eine Luxusversion des Smartphones vorstellen, die umgerechnet etwa 1150 Euro kosten könnte. Bei diesem iPhone soll der Bildschirm die ganze Vorderseite einnehmen und der normalerweise dort platzierte Home-Button abgeschafft sein. Sein erstes iPhone hatte Apple vor zehn Jahren auf den Markt gebracht, seither wurden rund 1,2 Milliarden Geräte verkauft.

Als weitere Neuheiten erwartet werden die dritte Generation der Apple Watch, die erstmals mit einem Mobilfunk-Anschluss unabhängiger vom iPhone werden soll, sowie ein neues Modell der Fernsehbox Apple TV mit 4K-Auflösung.

Die Börsianer sind überzeugt, dass der höhere Preis Apple-Kunden nicht abschrecken wird und treiben die Aktie des bereits wertvollsten Unternehmens der Welt (über 830 Milliarden Dollar) seit Wochen fast täglich auf Rekordstände hoch. Seit Jahresbeginn stieg der Kurs um rund 40 Prozent.

Die mediale Aufmerksamkeit ist aber bei weitem nicht mehr so gross wie damals, als mit den Versionen iPhone 4 und iPhone 5 noch technologische Durchbrüche erreicht wurden.

Seit dem Tod von Ideengeber und Antreiber Steve Jobs im Oktober 2011 sei ein stetiger Rückgang der medialen Präsenz erkennbar. Zwischen 2011 und 2017 verlor das iPhone jährlich im Durchschnitt zwölf Prozent seines medialen Outputs, sagt Manuel Kerzner, Analyst der Medienbeobachtungsstelle APA-DeFacto. (sda/afp)

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