Zwei italienische Banken wollen Staatshilfe

  • Die Banca Popolare di Vicenza ist eine der zwei Banken, die sich Hilfe des italienischen Staates bemühen. Die andere ist die Veneto Banca. (Archivbild)
    Die Banca Popolare di Vicenza ist eine der zwei Banken, die sich Hilfe des italienischen Staates bemühen. Die andere ist die Veneto Banca. (Archivbild) (KEYSTONE/AP/ANDREW MEDICHINI)
18.03.2017 | 01:11

BANKEN ⋅ Die italienischen Banken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca haben Staatshilfe beantragt. Sie wollen ähnlich wie die Bank Monte Paschi von einer vorsorglichen Rekapitalisierung profitieren.

In getrennten Mitteilungen gaben sie am Freitagabend dem Wirtschaftsministerium, der italienischen Notenbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Absicht bekannt. Bei dieser Art der Staatshilfe handelt es sich um einen Modus, der es Staaten der Euro-Zone erlaubt, Steuergelder in Banken zu pumpen, ohne gegen Regeln zu verstossen, die staatliche Hilfen eigentlich verbieten.

Die Zeitung "Il Messaggero" hatte vor kurzem berichtet, die beiden Banken hätten der EZB einen vorläufigen Fusionsplan vorgelegt. Der Entwurf sehe eine öffentliche Geldspritze zwischen vier und fünf Milliarden Euro vor.

Auch die EU-Wettbewerbshüter seien informiert worden, um den Weg für ein Engagement des Staates freizumachen, hiess es weiter. Angestrebt werde zudem die Schaffung einer sogenannten Bad Bank, in der die faulen Kredite der Institute untergebracht werden sollen.

Im Dezember hatte die italienische Regierung einen Bankenhilfsfonds im Gesamtvolumen von 20 Milliarden Euro aufgelegt. Der Topf wurde angezapft, um die in Schieflage befindliche Monte dei Paschi di Siena zu retten. (sda/reu)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wie viele Buchstaben hat das Wort Schweiz??
 

Meistgelesen

Ein Kämpfer nimmt nach fünf Jahren Abschied: Mario Mutsch mit seinem Sohn vor dem Espenblock.
FC St.Gallen: 27.05.2017, 08:13

Mutsch wäre gerne geblieben

Nachdem Mario Mutsch unter Joe Zinnbauer während vier Monaten zu keinem Einsatz mehr gekommen ...
Bei der Kollision mit einem Postauto wurden zwei Personen leicht verletzt.
Unfälle & Verbrechen: 27.05.2017, 18:10

Kollision mit Postauto: zwei Personen verletzt

Nach einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Postauto in Weinfelden mussten am ...
Enttäuschte Bewohner des kleinen Dorfes Tualis. «Verräter» steht auf dem Plakat. Sie meinen die Organisatoren des Giro d’Italia.
Sport: 27.05.2017, 05:18

Der Giro, der nicht stattfand

Am Rande der gestrigen Etappe liegt das Dorf Tualis.
Für das MS St. Gallen wird die Ankunft in den Häfen von Konstanz, Unteruhldingen und Meersburg teuer.
Romanshorn: 27.05.2017, 09:33

«Das hat es noch nie gegeben»

Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt muss umgehend Gebühren fürs Anlegen an der deutschen ...
Bereits zwei Stunden nach dem Unfall gab die Polizei die Kronberg-Rodelbahn wieder frei.
Schauplatz Ostschweiz: 27.05.2017, 12:26

Jetzt wehren sich die Rodelbahn-Betreiber

Nach dem Unfall auf der Kronberg-Rodelbahn schliesst die Polizei einen technischen Defekt aus.
Jörg Caluori hat «versprochen, die Zukunft des ‹Rösslitors› vor der Pensionierung zu sichern».
St.Gallen Aufschlag: 27.05.2017, 05:18

"Die Zukunftsaussichten anders eingeschätzt"

Das «Rösslitor» reagiert auf das schwierige Marktumfeld und verlässt Mitte 2018 die Liegenschaft ...
Zuversicht ist angebracht: Giorgio Contini blickt während des Heimspiels gegen die Grasshoppers ins Stadionrund.
FC St.Gallen: 27.05.2017, 14:40

Was wirkt Wunder?

Jeder Trainerwechsel bringt Bewegung in ein Team. Vom Zauber des Wechsels profitiert derzeit ...
Für einen Hitzetag braucht es mindestens 30 Grad. Am Samstagnachmittag wurde diese Marke auch im Norden der Schweiz geknackt. (Symbolbild)
Panorama: 27.05.2017, 16:24

Norden der Schweiz erlebt ersten Hitzetag

Am Samstag hat es auch im Norden der Schweiz für den ersten Hitzetag in diesem Jahr gereicht.
Im Unterschied zum Schleppflugzeug konnte das Segelflugzeug unversehrt in Mollis landen. Im Bild wird ein altes Segelflugzeug an einem Seil hochgezogen. (Archiv)
Panorama: 27.05.2017, 21:50

Schleppflugzeug stürzt in Mollis ab

Auf dem Flugplatz Mollis im Kanton Glarus hat sich am Samstagnachmittag bei einem Schleppflug ...
Bruno Cozzio steht vor einem Stapel Douglasien. Diese sind, wie die anderen gefällten Stämme beim Wertholzsubmissionsplatz an der alten Staatsstrasse in Henau, nicht durch Borkenkäferbefall gefährdet. Bei frisch gefällten Fichten ist jedoch Vorsicht geboten, weshalb man diese mit einem Mittel behandelt.
Region Uzwil/Flawil: 27.05.2017, 05:18

Borkenkäfer sorgen für Uneinigkeit

Ein Anwohner befürchtet, dass die beim Wertholzsubmissionsplatz in Henau gelagerten Baumstämme ...
Zur klassischen Ansicht wechseln