Weniger Gäste aus Asien auf dem Jungfraujoch

  • Weniger asiatische Besucher auf dem Jungfraujoch: Die Terroranschläge und die Flüchtlingsthematik in Europa wirkten sich spürbar auf die Besucherzahl der Jungfraubahnen aus.
    Weniger asiatische Besucher auf dem Jungfraujoch: Die Terroranschläge und die Flüchtlingsthematik in Europa wirkten sich spürbar auf die Besucherzahl der Jungfraubahnen aus. (KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
19.04.2017 | 08:52

BERGBAHNEN ⋅ Der schlechte Winter und die Angst vor Terroristen schlagen sich in den Ergebnissen der Jungfraubahn-Gruppe nieder. Der Gewinn liegt um 14,7 Prozent tiefer bei 30,9 Millionen Franken.

Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bereits im Februar gab die Gruppe die Umsätze bekannt: Der Betriebsertrag sank um 3,7 Prozent auf 169 Millionen Franken und der Verkehrsertrag sank um 6 Prozent auf 126 Millionen Franken.

Die Terroranschläge in Europa, die Unruhen in der Türkei sowie die Flüchtlingsthematik hätten Auswirkungen auf die Besucherzahlen gehabt - insbesondere auf das Gruppengeschäft aus Asien, begründet das Unternehmen die Rückgänge. Während im Vorjahr die Millionengrenze geknackt wurde, reisten 2016 insgesamt 916'500 Gäste zum Jungfraujoch.

Beim Segment Jungfraujoch ging der Verkehrsertrag um 7,6 Prozent auf 100,3 Millionen Franken zurück. Der Verkehrsertrag bei den Erlebnisbergen konnte um 16,8 Prozent auf 13,3 Millionen Franken erhöht werden. Die Erlebnisberge umfassen den Harder Kulm, die First und Winteregg-Mürren.

Unterdurchschnittlich fiel das Ergebnis im Segment Wintersport aus: Der Verkehrsertrag ging um 10,9 Prozent auf 19,6 Millionen Franken zurück.

Die Gruppe investierte im Berichtsjahr 50 Millionen Franken. Ein Grossteil wurde im Rahmen des Projekts V-Bahn für neues Rollmaterial bei der Jungfraubahn ausgegeben. Insgesamt sollen in das Projekt 300 Millionen fliessen. (sda)

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