Rega muss verirrte Wanderin retten

09.08.2017 | 09:35

VÄTTIS ⋅ Am Dienstag hat sich eine 59-jährige Wanderin bei der Kantonspolizei St.Gallen gemeldet. Sie hatte sich bei einer Wanderung im Breitägertententobel in Vättis verlaufen und musste erschöpft geborgen werden.

Die 59-Jährige begab sich alleine auf eine Wanderung ins Breitägertentobel. Kurz vor Mittag meldete sie sich bei der Kantonalen Notrufzentrale. Sie gab an, sich in unwegsames Gelände verlaufen zu haben und erschöpft zu sein, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt.

Dank der Ortskenntnisse von Mitgliedern des Alpinkaders der Kantonspolizei St.Gallen konnte aufgrund ihrer Beschreibung der ungefähre Aufenthaltsort ausfindig gemacht und ein Suchflug durch die Rega in die Wege geleitet werden. Dieser blieb aber vorerst erfolglos.

Deshalb begaben sich Mitglieder des Alpinkaders zu Fuss ins Suchgebiet. Dort konnten sie Hilferufe der Wanderin hören. Ein Team des Rettungsdienstes konnte später auch Sichtkontakt zur Frau herstellen. So konnten die Rettungskräfte den Helikopter der Rega mit Spezialisten der Alpinen Rettung ans richtige Ort lotsen. Die Frau wurde schliesslich mit der Rettungswinde geborgen und ausgeflogen. Sie blieb unverletzt. (kapo/maw)
 
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