Verhaftetes Paar wird ausgewiesen

  • Blumen im Gedenken an die Opfer vor dem Bahnhof Marseille Saint-Charles, wo ein Mann zwei Frauen erstochen hatte.
    Blumen im Gedenken an die Opfer vor dem Bahnhof Marseille Saint-Charles, wo ein Mann zwei Frauen erstochen hatte. (KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)
10.10.2017 | 16:35

TERRORISMUSBEKÄMPFUNG ⋅ Ein am Sonntagabend im Tessin verhaftetes Paar wird ausgewiesen. Wie das Bundesamt für Polizei mitteilte, gefährden die beiden die innere Sicherheit der Schweiz. Der Mann ist ein Bruder des mutmasslichen Marseille-Attentäters.

Zudem ist er ausländischen Polizeibehörden bekannt wegen seiner Verbindungen zu dschihadistischen Terrororganisationen, wie das Bundesamt für Polizei (fedpol) am Dienstagnachmittag mitteilte. Seine Rolle am Messer-Attentat von Marseille mit zwei Opfern ist - sofern es eine gibt - den Angaben zufolge unklar.

Die fedpol-Massnahmen sind verwaltunspolizeilicher Natur und stützen sich auf das Ausländergesetz. Das Paar wird in Auslieferungshaft genommen. Kantons- und Bundesbehörden arbeiten eng zusammen.

Die Verhaftung der beiden erfolgte auf einen Haftbefehl des fedpol. Bei dem Paar ist gemäss Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa nicht ausgeschlossen, dass es aus Tunesien stammt.

In Marseille hatte am 1. Oktober ein 29-jähriger Tunesier zwei Frauen unter "Allahu Akbar"-Rufen tödlich verletzt. Er wurde von Soldaten erschossen. Am vergangenen Freitag sind in Tunesien ein Bruder und eine Schwester des Täters festgenommen worden. Sie wurden von Anti-Terror-Ermittlern befragt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte den Angriff für sich reklamiert. Nach Angaben der französischen Ermittler deutete zunächst nichts darauf hin, dass der Täter Verbindungen zu islamistischen Gruppierungen hatte. Allerdings war in Italien ein weiterer Bruder des 29-Jährigen festgenommen worden.

Dieser Bruder habe in Syrien und im Irak gekämpft, er habe "militärische Erfahrung", sagte der Chef der italienischen Anti-Terror-Polizei. (sda)

Kommentare
Kommentar zu: Verhaftetes Paar wird ausgewiesen
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()

geschrieben am 11.10.2017 13:51 | von boris kerzenmacher

Wer gegen den CH-Staat kämpfen will oder die hiesige offene demokratische Gesellschaft ablehnt und verachtet, kann das in seinem Heimatland tun, aber ohne CH-Sozialleistungen. Gleiches gilt auch für andere zugewanderte Kriminelle die hier ohnehin nur von der Soziallhilfe leben.

antworten
Kommentar zu: Verhaftetes Paar wird ausgewiesen
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()

geschrieben am 12.10.2017 11:50 | von Martin List

Also Herr Kerzenmacher, wenn einer keine Sozialleistungen bezieht darf unsere Gesellschaft ablehnen? Das würde ja dann erklären wieso Sie unsere Gesellschaft ablehnen, sie dürfen das vermutlich a)weil sie Schweizer sind und b) weil sie wohl keine Sozialhilfe beziehen. Ach und noch was Schweizer Kriminielle dürfen die Sozialhilfe beanspruchen? und schweizer wie die Bruderschaft 1291 die die Demokratie ausdrücklich nur als Werkzeug zur übernahme der Macht benützen dürfen Sozialhilfe beziehen? Sie tummeln sich ja auch auf diesen Internetseiten von solchen Gruppierungen. Ansonsten bin ich mit Ihnen Einig - Straftäter und Gefährder ausweisen. Den mit den ständigen Anspielungen auf die Sozialhilfe könnten Sie sich wirklich mal stecken, worallem da sie schon oft bewiesen haben, dass sie keine Ahnung von unserem Sozialstaat und Rechtlichen Vorraussetzungen für Sozialhilfe haben.

antworten
Kommentar zu: Verhaftetes Paar wird ausgewiesen
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()

geschrieben am 11.10.2017 17:10 | von Michele Vellini

Es ist ein Hohn, dies aus Ihrem Mund zu hören. Sie, der tagtäglich unsere Werte wie Demokratie, Menschenrechte und unsere humanitäre Tradition mit Füssen tritt. Vermutlich sind nur schon halbwegs integrierte Ausländer die besseren Schweizer, wenn es um diese Werte geht. Zudem entscheiden bei uns Behörden nach eben diesen Kriterien, wer bei uns Sozialgeld erhält und wer nicht. Es wird seine Gründe haben, warum ausgerechnet Sie keine erhalten und nun seit ca. 5 Jahren Ihren persönlichen Neidkrieg gegen unsere Behörden und alle führen, die womöglich Sozialgeld erhalten. Kriminelle erhalten ohnehin keines. Das brauchen Sie nicht täglich zu wiederholen. Wir leben schliesslich in einem Rechtstaat.

antworten
Kommentar zu: Verhaftetes Paar wird ausgewiesen
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()

geschrieben am 11.10.2017 17:58 | von Willi Frischknecht

Was hat ihr Kommentar eigentlich mit diesem Thema zu tun?

antworten
Kommentar zu: Verhaftetes Paar wird ausgewiesen
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()

geschrieben am 11.10.2017 20:09 | von Michele Vellini

Mein Kommentar richtet sich in erster Linie gegen Herr Kerzenmachers Kommentar, da er in unzähligen seiner Leserbriefe genau diese Werte die er fordert, selbst missachtet.
Es hat insofern mit diesem Bericht zu tun, dass ich gleicher Meinung bin, dass Ausländer die hier kriminelle Taten verüben, planen oder dazu öffentlich aufrufen, wie zb. Hassprediger hier nichts verloren haben. Die sind auszuschaffen. Da sind wir wohl alle einer Meinung.
Sollte es Ihnen bisher aber entgangen sein, so lesen Sie mal über einen Zeitraum von einigen Wochen Kerzenachers Leserbriefe und Sie werden feststellen, dass er all unsere Werte ebenfalls missachtet, denn er kleistert den ganzen deutschsprachigen Raum voll mit seinen undifferenzierten, oft rassistischen, islamophoben und hasserfüllten Botschaften. Ich lasse mir als Schweizer nicht von einem Rassisten erklären, was Schweizer Werte sind und was nicht, denn Rassismus gehört wie jeder Fanatismus definitiv nicht zu unseren Werten.

antworten
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Was ist jedes Jahr am 24.12.: Weihnachten oder Ostern??
 

Meistgelesen

In diesem Haus an der Neugasse in Bazenheid kam es zum Streit.
Unfälle & Verbrechen: 17.10.2017, 09:11

Tödlicher Streit unter Brüdern: Der mutmassliche Täter galt als jähzornig

Am frühen Montagnachmittag hat sich in Bazenheid ein Familiendrama ereignet.
Der frühere spanische Topstar Fernando Hierro hat soeben die Schweiz aus dem Topf der gesetzten Teams gezogen.
Sport: 17.10.2017, 14:14

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft in der WM-Barrage auf Nordirland

Das Los hat entschieden: Will die Schweizer Fussball-Nati an der WM in Russland dabei sein, muss ...
Ist eine Person vermisst, sind die ersten Stunden der Suche laut der Polizei die wichtigsten.
Kanton St.Gallen: 17.10.2017, 08:39

Spurlos verschwunden: Das Leiden der Angehörigen

Ende Oktober sind es 15 Monate, dass ein Mann aus der Ostschweiz verschwand.
Um diesen Vorfall geht es: Beim Spiel Luzern - St.Gallen vom Februar 2016 warf ein Anhänger Knallkörper auf den Rasen.
Ostschweiz: 17.10.2017, 11:28

St.Galler Pyrowerfer: Jetzt entscheidet das Bundesgericht

Der Fall eines Fans des FC St.Gallen, der in Luzern Knallkörper aufs Spielfeld geworfen hatte, ...
Die Büro- und Gewerbeliegenschaft an der Hungerbühlstrasse 15 im Westen von Frauenfeld brennt lichterloh.
Stadt Frauenfeld: 17.10.2017, 08:28

Immenser Schaden nach Vollbrand

Lichterloh brannte in der Nacht auf gestern ein altes Haus im Westen der Stadt.
Unfälle & Verbrechen: 17.10.2017, 16:40

Diebe klauen Wärmeschublade

An der Fürstenlandstrasse in St.Gallen haben sich unbekannte Täter über eine Baustelle Zutritt ...
Auch im thurgauischen Mattwil hatte der Mann einen Reitstall gemietet - das Geld blieb er zu einem grossen Teil schuldig.
Kanton Thurgau: 17.10.2017, 10:48

Reitstall-Betrüger gibt Urkundenfälschung zu

Um bei Gläubigern Kredit zu erhalten, hat ein hochverschuldeter Pferdestallbetreiber Dokumente ...
Die Arapaima schwammen am Dienstag bereits in ihren neuen Wasserbecken in der Aquatis-Anlage in Lausanne herum. Die in Südamerika heimischen Süsswasserfische können bis 4,5 Meter lang werden.
Panorama: 17.10.2017, 17:03

Am Samstag eröffnet in Lausanne das grösste Süsswasser-Aquarium Europas

Aquatis, das grösste Süsswasser-Aquarium-Vivarium Europas, wird am Samstag in Lausanne die Türen ...
Diese roten SBB-Loks werden Schritt für Schritt modernisiert. Bis 2022 sollen alle 119 Fahrzeuge in Yverdon-les-Bains VD für die nächsten zwanzig Jahren fit gemacht werden. (Archiv)
Schweiz: 17.10.2017, 11:24

Rote SBB-Loks werden moderner gemacht

Seit 25 Jahren verkehren auf dem Schweizer Schienennetz die roten Lokomotiven, die mit der ...
Vereinspräsident Bernhard Koch freut sich über die Auszeichnung für die «Freunde des Wasserschlosses Hagenwil» als Oberthurgauer des Jahres.
Amriswil: 17.10.2017, 17:51

Der Verein "Freunde des Wasserschlosses Hagenwil" wird Oberthurgauer des Jahres

Grosse Ehre für den Verein "Freunde des Wasserschlosses Hagenwil": Die Regionalplanungsgruppe ...
Zur klassischen Ansicht wechseln