Schweiz bei ausländischen Studenten beliebt

  • Schweizer Universitäten sind bei internationalen Studentinnen und Studenten beliebt.
    Schweizer Universitäten sind bei internationalen Studentinnen und Studenten beliebt. (KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI)
12.09.2017 | 13:33

BILDUNG ⋅ Der Schweizer Bildungsstandort ist international beliebt: Mehr als die Hälfte der Doktorierenden hierzulande kommt aus dem Ausland. Das zeigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

17 Prozent aller Studentinnen und Studenten an Schweizer Hochschulen kommen aus dem Ausland. Das ist deutlich mehr als im gesamten OECD-Raum, wo der Anteil bei 6 Prozent liegt, wie aus der am Dienstag veröffentlichten OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" hervorgeht.

Mehr als 50 Prozent aller Doktorandinnen und Doktoranden kommen zudem aus dem Ausland - im OECD-Raum gibt es nur in Luxemburg mehr internationale Doktoranden.

Besonders beliebt bei den internationalen Studentinnen und Studenten sind die naturwissenschaftlichen Fächer. Hier übertrifft ihre Zahl gar jene der einheimischen Studierenden. In Naturwissenschaften, Mathematik und Statistik seien drei mal mehr ausländische als inländische Studierende eingeschrieben, heisst es in der Studie.

Frauen untervertreten

Untervertreten in den Naturwissenschaften sind in der Schweiz wie auch in den übrigen OECD-Ländern die Frauen. In den Bereichen Ingenieurswesen, Produktionstechnik und Bau waren 2015 nur gerade 17 Prozent aller neu eingeschriebenen Studierenden Frauen. Hingegen waren 70 Prozent aller neuen Studierenden in den Bereichen, Gesundheit, Bildung und Sozialwissenschaften weiblich.

Etwas mehr junge Männer als Frauen schliessen zudem eine Berufslehre ab. Die Studie hebt hervor, dass Schweizerinnen und Schweizer im Vergleich mit dem restlichen OECD-Raum deutlich häufiger den dualen Bildungsweg einschlagen.

Für Menschen mit Berufslehrabschluss wie auch für Hochschulabsolventen seien die Chancen in der Schweiz gut, einen Job zu finden. Allerdings ist die Lohnschere zwischen diesen beiden Gruppen deutlich kleiner als im OECD-Schnitt. Menschen mit einem Master-Abschluss oder einem Doktortitel könnten in der Regel mit 64 Prozent mehr Lohn rechnen als solche mit Berufslehrabschluss - im OECD-Schnitt beträgt der Unterschied 98 Prozent. (sda)

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