Burkaverbot: Initiative zustande gekommen - Volk hat das letzte Wort

  • Soll die Burka in der Schweiz verboten werden? Das Volk wird das letzte Wort in dieser Frage haben.
    Soll die Burka in der Schweiz verboten werden? Das Volk wird das letzte Wort in dieser Frage haben. (MARIO VEDDER (AP dapd))
13.09.2017 | 08:24

GENÜGEND UNTERSCHRIFTEN ⋅ Die Volksinitiative für ein Verhüllungsverbot kommt zustande. Zwei Tage vor Ablauf der Sammelfrist hat das Egerkinger Komitee die nötigen 100'000 Unterschriften beisammen. Der Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann spricht von einem "massiven Schlussspurt", der zum Erfolg geführt habe.

Das Komitee um den Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann hat auf den letzten Drücker die nötigen 100'000 beglaubigten Unterschriften erreicht. Am nächsten Freitag wird das Komitee die Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Damit wird das Schweizer Volk über ein Burkaverbot abstimmen können.

Walter Wobmann bestätigte auf Anfrage, dass die Initiative zustande gekommen sei. Er spricht von einem "massiven Schlussspurt" bei der Unterschriftensammlung, der richtig gut verlaufen sei.

Einen grossen Anteil am Zustandekommen der Initiative hat Erwin Lötscher. Der 76-jährige Pensionär aus Willisau im Kanton Luzern steuerte im Alleingang 9700 Unterschriften bei. Ein Verhüllungsverbot gilt bereits im Kanton Tessin. Das gleiche gilt für Frankreich, Belgien, Holland und Bulgarien. Und ab Oktober werden vollverschleierte Frauen auch in Österreich gebüsst. (kä./dwa)
   
 
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geschrieben am 13.09.2017 12:24 | von Boris Kerzenmacher

"Marokkos kluger Schachzug gegen Vollverschleierung"
Marokko ist aktuell der stabilste Staat im Maghreb, und die Regierung scheint sich darum zu sorgen, dass dies auch so bleibt. Und sie zieht das Thema durch, obwohl die Mehrheitsgesellschaft muslimisch geprägt ist. Mustafa Kemal Atatürk (1881-1938) lebt in Marokko noch ein wenig weiter, während ihn seine Heimat gerade am Verkaufen ist.
(welt-Marokkos-kluger-Schachzug-gegen-Vollverschleierung)

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geschrieben am 13.09.2017 20:55 | von Monika Diethelm-Knoepfel, Dr. med.

Was soll neben Bauvorschriften noch alles in die Verfassung, Kleiderregeln oder was sonst? Dass man bei Behördenkontakten sein Gesicht zeigen muss, kann man auch sonst regeln, ebenso, dass man in der Schule das Gesicht nicht verbergen darf.

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geschrieben am 16.09.2017 10:57 | von christian looser

ECHTER GLAUBE
ist NICHT an physische und sichtbare Dinge gebunden. Jeder Mensch, der das behauptet, kennt die Bedeutung des Glaubens nicht.
Diejenigen, welche das behaupten, versuchen, uns mittels solcher wertlosen Nebensächlichkeiten deren Aberglaube aufzuzwingen.
JEDER ehrliche und gläubige Mensch DARF sein Gesicht überall und jederzeit zeigen.

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geschrieben am 16.09.2017 13:20 | von lieselotte schiesser

Ahmm - darf sich noch jedeR selbst aussuchen, was er/sie anziehen will oder nicht? Wenn man wahren Glauben nicht durch Kleidung bzw. Kleidungsvorschriften zeigt, dann werden künftig Nonnen nicht mehr im Habit auf die Strasse dürfen? Orthodoxe Jüdinnen müssen Perücken oder Kopftücher ablegen? Buddhistische Mönche ihre Safran-Robe (kommt der Dalei Lama dann wieder einmal in die Schweiz? Im blauen Anzug?)? Weibliche Mitglieder bestimmter christlicher Gemeinschaften tragen keine Rücke mehr, die über die Knie reichen? Oder geht's schon wieder nur um muslimische Kopftücher und Gesichtsschleier? Warum müssen Bekleidungsvorschriften in die Verfassung? Und warum meinen immer Gläubiger einer Religion, sie müssten anderen erklären, was "echter" Glaube ist? Weil jede Religion intolerant wird, wenn's um andere Religionen geht?

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