Bump Stocks sollen verboten werden

  • Sogenannte Bump Stocks am Kolben von halbautomatischen Waffen ermöglichen, mit Geschwindigkeiten wie bei automatischen Waffen zu schiessen mit mehreren hundert Schuss pro Minute. Die Vorrichtungen hatte der Täter von Las Vegas verwendet. (Archivbild)
    Sogenannte Bump Stocks am Kolben von halbautomatischen Waffen ermöglichen, mit Geschwindigkeiten wie bei automatischen Waffen zu schiessen mit mehreren hundert Schuss pro Minute. Die Vorrichtungen hatte der Täter von Las Vegas verwendet. (Archivbild) (KEYSTONE/AP/RICK BOWMER)
13.10.2017 | 11:23

WAFFEN ⋅ Das Bundesamt für Polizei (fedpol) empfiehlt, sogenannte Bump Stocks zu verbieten. Diese Vorrichtungen am Kolben von halbautomatischen Waffen erlauben ein Schiessen mit Geschwindigkeiten wie bei automatischen, mit mehreren hundert Schuss pro Minute.

Auf diese Weise ausgerüstete Waffen sind vergleichbar mit Seriefeuerwaffen, die in der Schweiz verboten sind, wie das fedpol am Freitag mitteilte. Bump Stocks seien als "besonders konstruierte Bestandteile" für Seriefeuerwaffen zu betrachten, für welche die Verbotsnormen gemäss Waffengesetz gelten.

Daher empfiehlt das fedpol, "die Übertragung, den Erwerb, das Vermitteln sowie das Verbringen" von Bump Stocks "ins schweizerische Staatsgebiet" zu verbieten, beziehungsweise nur mit einer Ausnahmebewilligung zu erlauben.

Die Konferenz der kantonalen der Polizeikommandanten (KKPKS) unterstützt laut fedpol die Empfehlung. Artikel 5 des Waffengesetzes sieht vor, dass die zuständigen kantonalen Behörden Ausnahmebewilligungen erteilen könnten. Triftige Gründe für Ausnahmebewilligungen seien Experten bisher aber nicht bekannt, schreibt das fedpol.

Anlass dafür, dass das fedpol sich mit Bump Stocks befasste, war das Massakers von Las Vegas. Der Täter hatte dabei am 1. Oktober Bump Stocks verwendet und mindestens 58 Menschen getötet. Über die Prüfung einer Verbotsempfehlung durch das fedpol hatten die Schaffhauser Nachrichten vergangene Woche berichtet. (sda)

Kommentare
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geschrieben am 14.10.2017 22:56 | von André Wey

Wen ein Schütze durchdreht werden sofort Sanktionen gemacht.
Man bedenke von 200 Millionen US Bürger ist eine Person zum Mörder geworden. Wen Moslem Leute erschiessen wird diese Religion nicht verboten oder Sanktionen vollzogen.

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geschrieben am 15.10.2017 10:42 | von christine weiss

Das meinen Sie jetzt aber nicht ernst? In den USA hat es allein 2017 bereit 411 Schiessereien gegeben, bei denen jeweils mindestens vier Menschen getötet oder verletzt wurden, bisher sind es 531 Tote und 1657 Verletzte. 2015 zählte man jeden Tag 89 Tote durch Schusswaffengebrauch - insgesamt wurden 11'068 Menschen -also über 30 pro Tag - mit Schusswaffen ermordet (dazu kommen über 20'000 Suizide und Unfälle). Laut US-Studien gab es zwischen 2008 und 2016 in den USA 115 terroristische Angriffe durch Rechtsextreme, 63 durch Islamisten. Von 2006 bis 2015 ermordeten weisse Rassisten 206 Menschen, Islamisten 63. Da reklamieren Sie, dass über Sanktionen nachgedacht wird? Wenn Islamisten Leute ermorden und die Täter gefasst werden, werden sie behandelt wie man Mörder eben behandelt (in den USA fallen die Strafen für sie deutlich härter aus, als für Rechtsradikasle). Zudem: Ganze Religionen verbieten? Da gäbe es das Christentum aber schon lange nicht mehr.

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