70 Personen demonstrieren für G20-Verhaftete

  • Das Polizeiaufgebot übertraf die Zahl der Demonstranten: Lediglich 70 Personen marschierten durch die Berner Innenstadt.
    Das Polizeiaufgebot übertraf die Zahl der Demonstranten: Lediglich 70 Personen marschierten durch die Berner Innenstadt. (Keystone/PETER SCHNEIDER)
15.07.2017 | 15:52

KUNDGEBUNG ⋅ Eine Woche nach dem G20-Gipfel sind knapp 70 Menschen durch die Berner Innenstadt gezogen, um ihre "Solidarität mit den Verhafteten und Verletzten von Hamburg" zu zeigen. Sie folgten einem Aufruf von zwei linksradikalen Gruppen.

Die Kundgebung vom Samstagnachmittag verlief friedlich. "Unsere Solidarität gegen ihre Repression" stand auf einem Transparent an der Spitze des Umzugs, "Pfefferspray für Friedliche?" auf einem anderen.

Die Berner Polizei markierte Präsenz in der Innenstadt. Schon vor Beginn der Kundgebung kontrollierte sie einzelne Personen rund um den Bahnhof, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur sda feststellte.

Der sichtbare Teil des Polizeiaufgebots lässt darauf schliessen, dass insgesamt mehr Polizisten als Demonstranten im Einsatz standen. Auch viele Medienschaffende begleiteten den Umzug, der nach einer Stunde vor dem Autonomen Kulturzentrum Reitschule endete.

Rund um den G20-Gipfel in Hamburg hatte es vor Wochenfrist schwere Krawalle von Randalierern sowie Blockadeaktionen von Demonstranten gegeben. Mehrere hundert Personen wurden vorläufig festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Wie viele Protestierende verletzt wurden, ist unbekannt. Die Polizei gab die Zahl verletzter Polizisten mit fast 500 an. (sda)

Videos zum Artikel (1)
  • Grosses Polizeiaufgebot wegen Anti-G20-Kundgebung in Bern

Kommentare
Alles übertrieben
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geschrieben am 15.07.2017 18:49 | von Urs Müller

Warscheinlich waren es 10 Leute und die Berner Polizei getraute sich nicht, einzuschreiten.
Auf dem Weg nach Genf zum Länderspiel wirde ich Zeuge der Demo mit dem Transparent, wo doe gleichen Leute forderten, Erdogan zu erschiessen. Vor dem Bahnhof kam eine Guppe bedrohicher Chaoten, maximal 100. Doe Presse schrieb von 200 Leuten. Was keiner schrieb, war dass es genau 3 Leute mit türkischem Ausshen dabei waren. Bitte gebt in der Presse solchen Extremisten endlicj weniger Platz.

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Kommentar zu: 70 Personen demonstrieren für G20-Verhaftete
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geschrieben am 16.07.2017 11:09 | von Boris Kerzenmacher

"Umzug, der nach einer Stunde vor dem Autonomen Kulturzentrum Reitschule endet"
Wäre nun wirklich an der Zeit, dass die "Reitschule" zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut wird, damit den ankommenden "Flüchtlingen" eine würdige Unterbringung angeboten werden kann. Hier sollten besonders auch die weltoffenen "Kulturschaffenden" aus der "Reitschule" konstruktiv mitarbeiten und beim Umbau der "Reitschule" zur Flüchtlingsunterkunft aktiv und mit Herzblut mitmachen.

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