FASNACHT

Monster-Corso der Luzerner Guggenmusigen

Die Luzerner Guggenmusigen haben am Dienstagabend der Fasnacht einen lauten Abschluss gesetzt. Rund 80 Formationen marschierten auf ihrem traditionellen Monster-Coroso zur Freude der Fasnächtler durch die Stadt.
13.02.2018 | 21:50
Aktualisiert:  13.02.2018, 23:50

Nach Angaben der Luzerner Polizei verfolgten bei trockenem Wetter, aber kalten Temperaturen 28'000 Zuschauer den Umzug. Letztes Jahr waren es 18'000 Personen gewesen.

Der Monster-Corso zog ab 19.30 Uhr von der Jesuitenkirche Richtung Bahnhof und dann über die Seebrücke und durch die Altstadt. Die Guggenmusigen, mit aufwändig gestalteten Grinden maskiert, liessen mit ihren kakophonisch gespielten Gassenhauern und Getrommel ein letztes Mal die diesjährige Fasnacht hochleben.

Nach den beiden grossen Umzügen vom Schmutzigen Donnerstag und vom Güdismontag ist der Monster-Corso der Vereinigten Guggenmusigen der dritte Grossanlass der Luzerner Fasnacht. Die beiden ersten Umzüge hatten insgesamt über 60'000 Zuschauer angelockt.

Mit dem Monster-Corso neigt sich die Fasnacht zu Ende. Bis zur nächsten Fünften Jahreszeit dauert es länger als ein Jahr, denn der Schmutzige Donnerstag und somit der Fasnachtsauftakt fällt 2019 auf den 28. Februar.

Grund dafür, dass die Fasnacht nicht an einem festen Datum stattfindet, ist Ostern, das jeweils auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt. Zwischen Fasnacht und Ostern liegt die Fastenzeit, die 40 Tage (ohne Sonntage) dauert. (sda)

Video: Am Fasnachtsdienstag fliegen in Einsiedeln Brote durch die Luft

Das "Brotauswerfen" ist ein uralter Brauch der Fasnacht in Einsiedeln SZ. Er soll sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Maskengruppen wie Mummerien, Joheen und Hörelibajassen werfen von Holzbühnen aus "Mutschli" ins Volk. Insgesamt werden 2.5 Tonnen Brot unter das Volk geworfen. (Urs Flueeler, 2018-02-13 17:28:00)



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