Hospiz investiert in neue Anlage

  • Die Bernhardiner der Stiftung Barry werden ab diesem Sommer eine bessere Unterbringung auf dem Grossen Sankt Bernhard geniessen.
    Die Bernhardiner der Stiftung Barry werden ab diesem Sommer eine bessere Unterbringung auf dem Grossen Sankt Bernhard geniessen. (KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
21.04.2017 | 15:39

BERNHARDINER ⋅ Die Zwinger der Bernhardiner-Hunde auf dem Grossen Sankt Bernhard genügen den Tierschutzauflagen des Bundes nicht mehr und werden in diesem Sommer ersetzt. Die Vierbeiner werden deshalb ausnahmsweise erst Mitte Juli statt Anfang Juni eintreffen.

Die Ordensgemeinschaft des Grossen Sankt Bernhards hat neue Aussen- und Innenanlagen für die Bernhardiner-Hunde verlangt, welche den Sommer jeweils auf der Passhöhe verbringen. Ein Domherr bestätigte am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Le Nouvelliste".

Das Hospiz investierte über eine halbe Million Franken in eine grössere und besser ausgestattete Anlage. Die alten Zwinger werden vollständig verschwinden. Die Demontage habe bereits im Herbst, noch vor dem ersten Schnee, begonnen, sagte der Domherr. Die Einweihung der neuen Anlage soll am 14. Juli stattfinden.

Die Bernhardiner-Zucht auf dem Grossen Sankt Bernhard hat eine jahrhundertealte Tradition. Rund 15 Hunde der Stiftung Barry verbringen jeweils den Sommer in der Heimat ihrer Vorfahren auf dem Hospiz.

Sie erfreuen damit auch die Touristen, welche die Zuchtstätte auf der Passhöhe sowie das Hospiz-Museum gegen Entgelt besichtigen können, das die Geschichte des berühmten Rettungshundes Barry erzählt. Wer die Bernhardiner nicht nur innerhalb der Zwingeranlage erleben möchte, kann die Hunde gemäss Angaben der Stiftung Barry auch auf einer 1 1/2-stündigen Wanderung begleiten. (sda)

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