Glücksstudie setzt Norwegen auf Rang 1 - Schweiz auf Spitzenplatz

  • Am glücklichsten lebt's sich in Norwegen - zu diesem Schluss kommt zumindest der diesjährige Weltglücksberichts.
    Am glücklichsten lebt's sich in Norwegen - zu diesem Schluss kommt zumindest der diesjährige Weltglücksberichts. (Keystone/AP/CHARLIE RIEDEL)
20.03.2017 | 08:05

GESELLSCHAFT ⋅ Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Dänemark - Seriensieger der letzten drei Jahre - muss sich in diesem Jahr mit dem zweiten Rang begnügen. Die Schweiz verpasst das Podest haarscharf.

Fast alle Top-Plätze gehen mit Norwegen, Dänemark, Island und Finnland nach Nordeuropa - dazwischen liegt auf Rang vier die Schweiz. Die Autoren des Weltglücksberichts wiesen am Montag jedoch darauf hin, die Unterschiede zwischen den glücklichsten vier Ländern seien so gering, dass sie statistisch nicht signifikant seien.

In den Top 20 befinden sich unter anderen die USA, Israel, Costa Rica und Deutschland. Ganz hinten liegt die Zentralafrikanische Republik. Mit Ausnahmen unter anderem von Syrien, Afghanistan, Haiti, der Ukraine und dem Jemen liegen auch die meisten anderen Länder der 30 hintersten Ränge in Afrika.

Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht. Er verbindet unter anderem Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bewohner. Die Rangliste berücksichtigt das Bruttoinlandprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption.

Es geht auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können, sowie die Grosszügigkeit der Befragten bei Spenden. Negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen auch eine Rolle. Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2014 bis 2016.

Fünfmal haben die Experten bisher den Weltglücksbericht vorgelegt. In den bisherigen Ausgaben hatte es die Schweiz im Jahr 2015 an die erste Stelle geschafft. (sda/dpa)

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