Kanadas Premier trifft Asyl-Namensvetter

  • Kanadas Premierminister Justin Trudeau hält das nach ihm benannte Flüchtlingskind Justin-Trudeau Adam Bilal an einem Volksfest in Calgary auf dem Arm.
    Kanadas Premierminister Justin Trudeau hält das nach ihm benannte Flüchtlingskind Justin-Trudeau Adam Bilal an einem Volksfest in Calgary auf dem Arm. (Adam Scotti)
16.07.2017 | 23:52

KANADA ⋅ Eine Flüchtlingsfamilie dankt dem Regierungschef: Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat in Calgary eine syrische Flüchtlingsfamilie getroffen, die ihr Baby aus Dankbarkeit nach ihm benannt hat.

Der Fotograf Trudeaus veröffentlichte am Samstagabend zwei Bilder auf Twitter, die den zwei Monaten alten Justin-Trudeau Adam Bilal selig schlafend auf dem Arm des Regierungschefs zeigen, während sich seine Eltern lächelnd mit Trudeau unterhalten.

Die Familie aus Syrien hatte im Februar 2016 Zuflucht in Kanada gefunden. Im Mai 2017 kam Justin-Trudeau Adam Bilal als drittes Kind zur Welt. Kanada hat seit dem Amtsantritt Trudeaus mehrere zehntausend Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen.

Der kleine Junge ist nicht das erste Flüchtlingsbaby, das in Kanada nach Trudeau benannt wird. In Deutschland machte zudem 2015 die kleine Angela Merkel Adé Schlagzeilen: Ihre Mutter, eine Asylbewerberin aus Ghana, hatte ihre neugeborene Tochter aus Dankbarkeit nach der Bundeskanzlerin benannt. (sda/dpa)

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