USA wollen mehr Sanktionen gegen Nordkorea

  • Nordkoreas Flagge flattert im Wind über der Botschaft des Landes in China: Der grosse Nachbar soll nach Willen der USA Druck auf das stalinistisch geführte Land ausüben. (Archivbild)
    Nordkoreas Flagge flattert im Wind über der Botschaft des Landes in China: Der grosse Nachbar soll nach Willen der USA Druck auf das stalinistisch geführte Land ausüben. (Archivbild) (KEYSTONE/AP/ANDY WONG)
21.03.2017 | 02:02

NORDKOREA ⋅ Die US-Regierung erwägt weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Deren Ziel wäre es, das Land vom weltweiten Finanzsystem abzuschneiden, verlautete am Montag aus Regierungskreisen in Washington.

Dazu könnten chinesische Banken und Firmen diplomatisch unter Druck gesetzt werden, die Geschäfte mit Nordkorea machen. Die Schritte wären demnach Teil eines mehrgleisigen Vorgehens, das auch verstärkte Verteidigungsvorkehrungen der USA und von deren Verbündeten Südkorea und Japan vorsieht.

US-Aussenminister Rex Tillerson hatte vergangene Woche bei seinem ersten Asien-Besuch eine härtere Gangart gegenüber Nordkorea angekündigt. Dabei schloss er zwar auch ein militärisches Vorgehen nicht aus.

Die neue Regierung in Washington bevorzugt aber weniger riskante Optionen. Das Thema Nordkorea dürfte bei Gipfeltreffen zwischen Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping Anfang April ganz oben auf der Tagesordnung stehen. (sda/reu)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Was ist das Gegenteil von dick??
 

Meistgelesen

Diana Gutjahr rückt für Hansjörg Walter in den Nationalrat nach.
Kanton Thurgau: 25.09.2017, 13:23

Diana Gutjahr: "Ich will im Unternehmen bleiben"

Die 33-jährige Unternehmerin Diana Gutjahr rückt für Hansjörg Walter in den Nationalrat nach.
Die Froneri-Fabriken in Goldach und Rorschach produzieren im Jahr 30000 Tonnen Glace und Tiefkühlkost.
Wirtschaft: 25.09.2017, 12:35

Frostige Zeiten bei Froneri

In den beiden ehemaligen Frisco-Findus-Fabriken in Goldach und Rorschach wird jede dritte Stelle ...
Attraktiv für die Zuschauer, aber nicht ungefährlich: Motocross.
Amriswil: 25.09.2017, 17:13

"Er ist noch nicht über dem Berg"

Nach zwei schweren Unfällen stehen die Veranstalter des Amriswiler Motocross am Pranger.
Grünweisser Jubel: Im Moment läuft es dem FC St.Gallen nach Wunsch.
FC St.Gallen: 25.09.2017, 16:15

Warum der FC St.Gallen jetzt träumen darf

Der zweite Platz des FC St.Gallen nach dem ersten Saisonviertel ist zwar nur eine Momentaufnahme.
Gibt auf: Jürg Brunner.
St.Gallen: 25.09.2017, 15:01

SVP-Brunner: "Ich will nicht Steigbügelhalter der Linken sein"

Nach dem ersten Wahlgang vom Sonntag haben die Spitzen von CVP, FDP und SVP sowie der ...
Wolfgang Giella.
Gossau: 25.09.2017, 16:23

Ein Churer soll es für Gossau richten

Die überparteiliche Findungskommission schickt Wolfgang Giella ins Rennen um das Amt des ...
Immer weniger Personen nutzen das Angebot der Verkehrsbetriebe St. Gallen.
St.Gallen: 25.09.2017, 07:37

St.Gallen hat keine Erklärung für den Rückgang bei den Stadtbus-Fahrgästen

Die Verkehrsbetriebe verzeichnen seit Jahren immer weniger Fahrgäste.
Am Motocross Amriswil haben sich innert zwei Tagen, zwei schwere Unfälle ereignet. (Symbolbild)
Amriswil: 25.09.2017, 10:56

Wieder ein Unfall am Motocross Amriswil: Fahrer schwer verletzt

Nachdem sich bereits am Samstag ein sechsjähriger Knabe schwer verletzt hatte, zog sich am ...
Verlässt die AfD-Pressekonferenz: Vorsitzende Frauke Petry.
International: 25.09.2017, 09:56

Frauke Petry sorgt für Eklat an AfD-Pressekonferenz

Die deutsche AfD-Vorsitzende Frauke Petry will der Fraktion ihrer Partei im Bundestag nicht ...
Längerfristig wollen Stadt und Kanton sich die Option für ein Tram offen halten. (Archivbild)
St.Gallen: 25.09.2017, 11:02

Kanton und Stadt St.Gallen wollen kein Tram

Der Kanton und die Stadt St.Gallen haben an einer Medienkonferenz bekanntgegeben, die Planung ...
Zur klassischen Ansicht wechseln