• Streben eine engere Kooperation ihrer beiden Länder an: der chinesische Präsident Xi Jinping (l.) und US-Aussenminister Rex Tillerson (r.), hier bei ihrem Treffen in Peking.
    Streben eine engere Kooperation ihrer beiden Länder an: der chinesische Präsident Xi Jinping (l.) und US-Aussenminister Rex Tillerson (r.), hier bei ihrem Treffen in Peking. (Keystone/EPA REUTERS POOL/THOMAS PETER / POOL)
19.03.2017 | 09:13

Tillerson und Xi wollen mehr Kooperation


TILLERSON IN ASIEN ⋅ US-Aussenminister Rex Tillerson und der chinesische Präsident Xi Jinping streben eine engere Kooperation ihrer beiden Länder an. Ziel sei es, ein grösseres Verständnis füreinander zu erreichen, das zur Stärkung der Beziehungen zwischen China und den USA führen werde.

Dies sagte Tillerson am Sonntag in Peking. Xi sagte, er sei zuversichtlich, dass sich das bilaterale Verhältnis "in die richtige Richtung" entwickeln werde.

Tillerson war am Samstag in Peking eingetroffen, wo er mit dem chinesischen Aussenminister Wang Yi zusammenkam. Belastet wurde sein Besuch durch Differenzen hinsichtlich des Umgangs mit Nordkorea.

Die USA hatten Peking vorgeworfen, nicht genug zu unternehmen, um der wachsenden Bedrohung durch Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm zu begegnen. Nach ihrem Treffen betonten Tillerson und Wang ihren Willen zur Zusammenarbeit in diesem Bereich, konkrete Schritte nannten beide indes nicht.

Zwar teilt Peking die Besorgnis Washingtons bezüglich der atomaren Aufrüstung Pjöngjangs, scheint aber den angespannten Status quo drastischen Massnahmen vorzuziehen. Die chinesische Regierung hält sich im Umgang mit Nordkorea auch deshalb zurück, um eine direkte Konfrontation oder einen Zusammenbruch des isolierten Landes in unmittelbarer Nähe Chinas zu vermeiden.

Nordkorea testete unterdessen nach Angaben staatlicher Medien einen neuen Raketenantrieb. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA treibt Pjöngjang die Entwicklung einer Trägerrakete zur Stationierung von Satelliten im Weltall voran.

Die Regierung des international isolierten Landes betont immer wieder, dass ihr Raumfahrtprogramm allein wissenschaftlichen Zwecken dient. Trägerraketen können jedoch sowohl zu zivilen als auch zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Nordkorea provoziert die Weltgemeinschaft immer wieder mit Raketentests. (sda/afp)

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Bei jedem neuen Beitrag in dieser Diskussion erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.

Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert.:
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Was ist das Gegenteil von dick??
 

Meistgelesen

Die Swisscom hat technische Probleme.
Schweiz: 23.03.2017, 16:55

Panne bei Swisscom beeinträchtigte Festnetztelefonie

Eine Panne bei der Swisscom hat am Donnerstagnachmittag während zirka einer Stunde die ...
Gemäss der St.Galler Kantonspolizei gab es keine Verletzten beim Unfall auf der Stadtautobahn.
Unfälle & Verbrechen: 23.03.2017, 18:04

Unfall vor dem Stephanshorntunnel

Am Donnerstagabend hat sich in St.Gallen ein Unfall vor dem Stephanshorntunnel ereignet.
In einer Kurve kam es zur Frontalkollision.
Unfälle & Verbrechen: 23.03.2017, 11:31

Frontalkollision auf Rehetobelstrasse

Am Mittwoch hat sich auf der Rehetobelstrasse in St.Gallen ein Verkehrsunfall ereignet.
Die Flaggen, hier auf dem Obersten Gerichtshof in Westminster, wehen auf Halbmast. Auf den Alltag der Londoner hat der Anschlag wenig Auswirkungen.
Kanton St.Gallen: 23.03.2017, 11:56

"Wir blieben relativ gelassen"

Der 29-jährige St.Galler Marc Paulsen lebt und arbeitet in London.
Der ETR 610 von Alstom ist als pannenanfällig bekannt. Auch der entgleiste Zug in Luzern gehört zu dieser Baureihe.
Panorama: 23.03.2017, 17:05

Zug-Modell als pannenanfällig bekannt

Noch ist unklar, warum ein italienischer Eurocity-Zug in Luzern am Mittwoch entgleiste.
Im Video zur Crowdfunding-Aktion lässt der FC Wil Spieler zu Wort kommen und bessere Zeiten aufleben.
FC Wil: 23.03.2017, 15:46

FC Wil pumpt seine Fans an

2,5 Millionen Franken braucht der FC Wil, um die laufende Saison beenden zu können.
Nach dem zweiten Wahlgang der Walliser Staatsratswahlen haben die Behörden von Brig und Visp Anzeige wegen des Verdachts auf Wahlbetrug eingereicht. (Symbolbild)
Schweiz: 23.03.2017, 17:55

Verdacht auf Wahlbetrug im Wallis

Vier Tage nach dem zweiten Wahlgang für die Walliser Regierung gibt es Hinweise auf mögliche ...
Der Verkauf der Therme Vals wird zum Fall für die Justiz.
Wirtschaft: 23.03.2017, 12:10

Thermen-Verkauf wird Justizfall

Der Verkauf der berühmten Therme Vals in Graubünden an den Churer Investor Remo Stoffel im März ...
Zur Beute der Diebe gehören auch drei Brautkleider.
Unfälle & Verbrechen: 23.03.2017, 09:43

Hochzeit in gestohlenem Brautkleid?

In der Zeit zwischen Sonntag, 19 Uhr und Mittwoch, 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft durch ...
Der Gaiserbahnhof wird derzeit für die Durchmesserlinie umgebaut. Wo der Bagger steht, gibt es 2018 Kurzzeit-Parkplätze.
St.Gallen: 23.03.2017, 10:38

Mehr Baustelle als Bahnhof

Rund um den Gaiserbahnhof wird derzeit fliessig gebaut.
Zur klassischen Ansicht wechseln