Salzkorn

05.01.2018 | 05:19

Wenn sie sich nur nicht zu früh gefreut haben, die Kalifornier, auf den liberalisierten Genuss von Marihuana. Nicht nur, weil Washington ihn noch immer verbietet. Und damit die übliche Bezahlung per Kreditkarte verunmöglicht, weil die Banken damit gegen Bundesstrafrecht verstossen würden.

Nein, das Problem liegt darin, dass in Kalifornien nun der Staat das bisher halblegale Geschäft reguliert und schonAABB22mal ein Regelwerk von 276AABB22­Seiten erlassen hat. MitAABB22dem die Hanf-Kleinunter­nehmer ihre liebe Mühe haben werden. Weil es jetztAABB22– nur ein BeispielAABB22– nicht nur eine Lizenz zum Produzieren, sondern auch eine zum Trocknen der Blätter braucht. Reinheits­vorschriften, Kontrollen und nicht zuletzt die Steuern sind im Detail geregelt. Wie es eben so geht, wenn der Staat die Liberali­sierung übernimmt.

Wer in Kalifornien Lust auf Illegales verspürt, dem bleibt nur noch etwas: Er muss sich eine Zigarette anzünden. Ohne Hanf, versteht sich.G.F.H.

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