Wenn die Fetzen fliegen

22.03.2018 | 08:09

WOCHENSTERNE ⋅ Vier Planeten im feurigen Widderzeichen liefern sich einen Kampf mit vier Faktoren im prinzipientreuen Steinbockzeichen. Mit dem rückläufigen Merkur im Quadrat zur Lilith ist der Ausgang alles andere als klar. Das sagen uns die Sterne vom 22. bis 28. März.

Seit die Sonne am 20. März ins Widderzeichen getreten ist, entfacht sie ein Feuerwerk widersprüchlicher Aktivitäten. Der Drang zu handeln ist stark, aber es ist häufig nicht klar, wofür wir uns einsetzen sollen. Verfolgen wir mit Begeisterung eine Fährte, stossen wir auf weitere Zusammenhänge, die uns verunsichern. Ist doch nicht alles so einfach und klar, wie wir dachten? Wird vielleicht gar mit verzinkten Karten gespielt? Meinen wir nach langem Zögern, nun eine mutige Entscheidung gefällt zu haben, entpuppt sich der vermeintliche Befreiungsschlag als trügerisch, und wir müssen nochmals über die Bücher. Es bestätigt sich wieder einmal die Regel, dass man bei rückläufigem Merkur keine bindende Entscheidung fällen und auch keine wichtigen Verträge unterschreiben soll! Findet dieser Richtungswechsel des Merkur, wie jetzt, auch noch im Quadrat zur Querdenkerin Lilith statt, landen wir gar in einer kafkaesken Welt. Vieles verkehrt sich zu seinem Gegenteil und es fällt uns schwer, uns darauf einen Reim zu machen. Ähnlich verwirrend sind die Nachrichten, mit denen wir konfrontiert werden, und wir fragen uns, an welche Grundsätze wir uns überhaupt halten sollen und welche Regeln noch Gültigkeit haben.
 

No free Lunch

Gross ist in diesen Tagen der Wunsch, durch forsches Vorgehen einige Vorteile für uns herauszuschlagen und auf diese Weise aus dem Durchschnitt herauszuragen oder dem (vermeintlichen) Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Wir möchten dem Druck, dem wir uns aufgrund von Pflichten und Normzwängen unterworfen fühlen, entweichen und uns ungezwungener wie auch freier fühlen können. Ein gesundes und natürliches Bedürfnis! Das Problem ist nur, dass uns im Moment nichts geschenkt wird. Im Widerstreit zwischen dem Drang nach spontaner individueller Entfaltung und Pflichten, die uns durch Gesellschaft, Familie und Arbeitswelt auferlegt werden, müssen wir uns unsere Freiräume erarbeiten. Abkürzungen dazu gibt es kaum und sie erweisen sich nicht als nachhaltig. Wenn wir dies akzeptieren, können wir uns aber mit unseren Grenzen versöhnen und ein Gefühl von Verankerung erfahren. Wir freunden uns damit an, dass im Leben alles seinen Preis hat, wir jedoch selbst entscheiden können, wofür wir unsere Energie und Ressourcen einsetzen wollen.
 

Neue Möglichkeiten, an die wir nicht gedacht hatten

Indem wir uns aufrichtig für das einsetzen, woran wir glauben, und dem folgen, was uns motiviert, machen wir keinen Fehler. Dies bedeutet aber auch, aufrichtig Schmerz zuzulassen, wenn wir mit unseren Anliegen nicht durchkommen, und nicht gleich jemanden zu suchen, dem wir die Schuld für unser Versagen zuweisen können. Pflegen wir einen ehrlichen Umgang mit unseren Wünschen, können wir in dieser Zeit sogar die interessante Erfahrung machen, dass wir gerade dann etwas haben oder behalten können, wenn wir zuvor bereit waren, darauf zu verzichten. Dabei handelt es sich um einen reinigenden Prozess, der auch als Kunst des Loslassens bezeichnet wird.


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