Optimismus und spekulative Gedanken

08.02.2018 | 06:40

WOCHENSTERNE ⋅ Mit der Mondfinsternis vom 31. Januar brach eine Phase von grosser Zuversicht an. Dies charakterisiert auch die kommende Sonnenfinsternis vom 15. Februar. Wer dabei fest am Boden verankert bleibt, profitiert. Das sagen uns die Sterne vom 8. bis 15. Februar.

Die erste Finsternisperiode des Jahres prägt diese Woche und die Zeit darüber hinaus. Sie findet auf der unternehmungslustigen Löwe-Wassermann-Achse statt und erzeugt hinsichtlich neuer Projekte und Zukunftsmöglichkeiten einen an Euphorie grenzenden Optimismus. Dazu tragen auch der sich im Wassermannzeichen wohl fühlende Merkur und der vor Zuversicht strotzende Jupiter bei, der die Planeten der Finsternisse anheizt. Es entsteht dadurch ein Cocktail, von dem ganz besonders die digitale Branche profitiert, die regelrecht explodiert. Alles, was im virtuellen Bereich spielt, hebt nun ab.

Die Mitte Januar noch gut spürbare Schwere des Steinbockzeichens ist wie weggefegt. Ist nun aber wirklich alles anders oder haben wir lediglich die Brille gewechselt? Wer gut verankert ist, nutzt die Gunst der Stunde, um sich von neuen, vielversprechenden Ideen inspirieren zu lassen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Das Gleiche gilt für unsere Kontakte, die nun enorm stimulierend sein können. Nicht umsonst haben die Zeichen Löwe mit bühnenreifer Selbstdarstellung und Wassermann mit Freundschaften und Netzwerken zu tun.
 

Eine sich rasch verändernde Welt

Die enorme Beschleunigung, die in diesen Tagen stattfindet, kann uns aber auch überfordern. Wir fühlen uns nicht alle als Überflieger, und auch wenn sich unsere Welt schnell verändert, so haben die meisten von uns nach wie vor die gleichen Bedürfnisse und Gefühle. Es kann zwar gut tun, zu neuen Ideen und Konzepten ermuntert zu werden, aber der Alltag fordert weiter seinen Tribut, und wir sind darauf angewiesen, dass unser Körper durchhält, die Verkehrsmittel funktionieren, unsere Beziehungen halten und wir Ende des Monats die Miete bezahlen können.

Dabei hilft uns nach wie vor die Disziplin und das Durchhaltevermögen, welches uns der Planet Saturn in seinem eigenen Zeichen Steinbock vermittelt. Er veranlasst uns, gerade in Zeiten grosser Verlockungen und schwer abwäg­barer Risiken, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und fest am Boden verankert zu bleiben. Einen Eindruck von dieser Qualität erhalten wir von Sonntag bis Dienstag, wenn mit dem Mond im Steinbockzeichen unsere Gefühle sich auf erste Themen richten.
 

Zurück zu den Wurzeln?

Heisst dies, dass das Rezept «zurück zum Alten» lautet? So einfach ist es nicht. Astrologisch gesehen gibt es dieses Alte nämlich bereits nicht mehr. Die Konstellationen verändern sich laufend, und die gleichzeitige Anwesenheit der Umsturzfaktoren Lilith und Pluto im Zeichen Steinbock zeigt an, dass wir uns nicht nur jetzt, sondern auch für die nächsten zwei bis drei Jahre in einer Phase grosser Veränderungen befinden. Dabei sorgt Lilith bis August dafür, dass weibliche Werte von Lebensqualität und Entschleunigung wieder wichtiger werden. Das ist ein Gegenprogramm zu jenem, das zurzeit, in einem späten Aufbäumen patriarchaler Werte, abgespult wird. Wenn es ein Zurück gibt, dann führt dieses deshalb nicht zum Alten, sondern – wenn schon – «zu den Wurzeln», aus denen Alternativen zur heutigen Welt abgeleitet werden können.


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