Im Banne der Tiefgründigkeit von Saturn und Pluto

10.01.2018 | 05:22

HOROSKOP ⋅ Schon gleich zu Beginn des neuen Jahres beschäftigen wir uns intensiv mit den ernsten Fragen, die Saturn und Pluto aufwerfen – die Chancen stehen daher gut, mit Engagement und Disziplin zu punkten. Das sagen uns die Sterne vom 11. bis 17. Januar.

Claude Weiss

Aufgrund einer Mars/Jupiter- Konjunktion startet die Woche mit einem kraftvollen Auftakt. Wer es versteht, andere für seine Ziele zu begeistern, oder gerne mitmacht, wo etwas läuft, das die Menschen mobilisiert, kann jetzt zur Hochform auflaufen. Dies betrifft sowohl private wie auch berufliche und gesellschaftliche Projekte. Beflügelnd ist vor allem das Gefühl, etwas zu tun, das neuen Schwung in eine zwar vielleicht funktionierende, aber zur Routine erstarrte Situation bringt. Dabei geht es nicht darum, über die Stränge zu schlagen und Einzelerfolge zu verbuchen. Im Vordergrund steht vielmehr das, was sich erreichen lässt, wenn alle am gleichen Stick ziehen. Darum profitieren auch lebendige Beziehungen von dieser Konstellation, indem man gemeinsam etwas unternimmt, das stärker zusammenschweisst. Heute Donnerstag wird diese unternehmungslustige, positive Stimmung durch den Mond auf dem Glücksplaneten Jupiter unterstützt, ein Thema, welches sich danach bis Sonntagabend, durch den Transit des Mondes im Jupiterzeichen Schütze, weiterzieht.

Am Montag werden wir gefordert

Synchron mit dem Beginn der Arbeitswoche ändert sich mit dem Übertritt des Mondes ins Steinbockzeichen aber die Stimmung. Mit sechs von insgesamt zehn Gestirnen im Steinbockzeichen, über das Saturn herrscht, steht nun nicht mehr Förderung, sondern Forderung auf dem Programm. Daran finden wohl nur die disziplinierten und zugleich genügsamen Tüchtigen, die bereit sind, auch ohne viel Lob ihr Bestes zu geben, Gefallen. Auch die Durchorganisierten müssen in den ersten Tagen der nächsten Woche nämlich mit Störaktionen des unberechenbaren Uranus und der eigenwilligen Lilith rechnen, die sicher geglaubte Kausalketten patriarchalen Denkens durchkreuzt. Wer sich nichts einbildet, Paradoxes zulassen kann und fähig ist zu improvisieren, hat dabei die besseren Karten.

Einen Schritt zurücktreten

Mit dem Trio infernal von Saturn, Pluto und Lilith im Steinbockzeichen – einer aussergewöhnlichen Konstellation, welche die Kontinuität gesellschaftlicher Konventionen erschüttert und sich letztmals vor über 700 Jahren am Himmel konstellierte – gibt es in diesem Jahr ohnehin gute Gründe, einen Schritt zurückzutreten, um die Dinge aus der Distanz zu betrachten. Dann gelingt es vielleicht, Absurditäten, mit denen wir konfrontiert werden, nicht für bare Münze zu nehmen, sondern als Gleichnisse zu betrachten, die uns, wenn wir ohne Vorurteil hinschauen, auf verborgene Zusammenhänge hinweisen. In Übergangszeiten wie der gegenwärtigen hilft zusätzlich eine gute Prise Humor, sich nicht festzuhaken, sondern einen freien Blick zu erhalten. Dies ist auch eine gute Voraussetzung, um das Jahr 2018 in positiver Weise zu erfahren: Uns an klare Prinzipien halten, wissen, was wir wollen und darauf hinarbeiten, aber dennoch flexibel genug sein, um vorüber­gehend unseren Kurs zu ändern, wenn wir mit Überraschungen konfrontiert werden, danach aber möglichst bald wieder zur Umsetzung unserer Ziele zurückkehren.


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